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Windows 8.1 kommt kostenlos

Zumindest gilt das Nutzer von Windows 8, das gab Microsofts Marketing- und Finanz-Chefin Tami Reller heute bekannt. Jeder der Windows 8 auf seinem Rechner hat, egal ob gekauft oder vorinstalliert, erhält das nächste Update des Betriebssystems aus Redmond kostenlos. Damit will Microsoft zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens sollen potentielle Kunden direkt auf Windows 8.1 oder auch Windows Blue, wie es oft genannt wird, upgraden, zweitens handelt es sich bei dem Update um ein eher kleineres als beispielsweise der Schritt von Vista zu 7 oder 7 zu 8, was einen (hohen) Preis nicht ganz rechtfertigen würde.

Surface-Pro

Es werden viele neue Features erwartet, darunter eine stetige Verbesserung des neuen Startscreens mit mehr Anpassungsmöglichkeiten hinsichtlich der Farben und Größen der Live-Kacheln.
Außerdem wird immer wieder davon gesprochen, dass Microsoft mit 8.1 den Startbutton wieder zurückbringen will, nachdem das einer der größten Kritikpunkte an Windows 8 war und ist.

Eine erste Preview von Windows 8.1 wird uns übrigens schon im Sommer auf der Microsoft-eigenen Built Konferenz begegnen. Die Developer-Preview wird wie Windows 8 zuvor für den freien Download bereitstehen und einige neue Features für großräumige Tests freigeben.

Was uns noch erwartet in 8.1? Internet Explorer 11 wird fester Bestandteil des nächsten OS sein, die Anpassung an neue Bildschirmgrößen wie 8 Zoll Tablets hat Microsoft schon bestätigt und es halten sich hartnäckig Gerüchte, die Firma aus Redmond könnte Windows RT, das bisher alles andere als erfolgreich ist, in Windows 8.1 integrieren, um so nicht zwei unterschiedliche Systeme zu haben, sondern eins, was trotzdem auf schwächeren Tablets läuft. Wie genau das funktionieren soll, ist noch nicht ganz so klar, schön wäre es dennoch, denn ein Windows RT Tablet ist einfach kein würdiger Konkurrent gegen iPad oder Android-Tablets.

Außerdem wird mit Windows 8.1 sowie Windows Phone 8.1 ein weiteres Zusammenrücken der beiden Betriebssysteme aus dem hause Microsoft gerechnet.

Via: Caschy, Bild: Microsoft