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Soundbar-Vergleich 2017: 7 aktuelle Modelle im Überblick

Soundbar-Test
© ronstik / Bigstock.com

Seit einigen Jahren erfreuen sich Soundbars immer größerer Beliebtheit, da sie im Vergleich zu 5.1-System nicht nur platzsparender und einfacher zu installieren sind, sondern auch weniger Kabelsalat verursachen. In unserem Soundbar-Test haben wir aktuelle Modelle für Sie verglichen und den Testsieger ermittelt.

Test: 05/2016
Testsieger

Teufel Cinebase Soundbase

Platz 2

Teufel Cinebar 11 Soundbar mit Subwoofer

Platz 3

Sonos PLAYBAR Soundbar

Platz 4

Sony HT-XT1 Soundbase

Platz 5

Bose Solo 5 TV Soundbar

Platz 6

Samsung HW-J450 Soundbar mit Subwoofer

Platz 7

Samsung HW-J355 Soundbar mit Subwoofer

ModellTeufel
Cinebase
Teufel
Cinebar 11
Sonos
PLAYBAR
Sony
HT-XT1
Bose
Solo 5 TV
Samsung
HW-J450
Samsung
HW-J355
Preis*ca. 600 €ca. 400 €ca. 700 €ca. 250 €ca. 230 €ca. 300 €ca. 150 €
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Testnote1,01,21,31,71,72,02,2
Klang (55%)
Bedienung (25%)
Ausstattung (20%)
Leistung280 W100 W100 W170 W30 W300 W180 W
ext. Subwooferoptional
Bluetooth
Anschlüsse
  • Digital-In (opt.)
  • HDMI-In
  • HDMI-Out
  • Cinch-In
  • Digital-In (opt.)
  • HDMI-In
  • HDMI-Out
  • 3,5-mm-Klinke-In
  • Digital (opt.)
  • Digital-In (opt.)
  • 3 x HDMI-In
  • HDMI-Out
  • 3,5-mm-Klinke-In
  • Digital-In (opt.)
  • Digital-In (koax.)
  • 3,5-mm-Klinke-In
  • Digital (opt.)
  • HDMI-In
  • HDMI-Out
  • Digital (opt.)
Aufstellungunter TVvor TVvor TVunter TVvor TVvor TVvor TV
NFC / WLAN / / / / / / /
Dolby Digit. / DTS / / / / / / /

*ggf. zzgl. Versandkosten. Angezeigte Preise können von tatsächlichen Preisen beim Händler abweichen, da diese nicht in Echtzeit aktualisiert werden.

1. Die Testergebnisse im Detail

In unserem Soundbar-Test haben wir insgesamt 7 Modelle unter die Lupe genommen, wobei wir von den bekanntesten Herstellern in dem Bereich, wie z. B. Teufel, Bose oder Samsung jeweils 1 oder 2 Geräte getestet haben.

Teufel Cinebase Soundbar ohne Subwoofer

1.1 Stärkste Unterschiede im Klang

Im Test hat sich gezeigt, dass hochpreisige Soundprojektoren in der Regel deutlich besser klingen als günstige Modelle. So ist eine der teuersten Modelle, die Teufel Cinebase, dem billigsten Modell, der Samsung HW-J355, klanglich meilenweit voraus.

Es empfiehlt sich definitiv etwas mehr Geld für einen guten Soundprojektor auszugeben, als nach dem Kauf festzustellen, dass sich der Klang im Vergleich zum eigenen Fernseher nicht merklich gebessert hat.

Dies gilt ebenfalls für die Bedienung und die Ausstattung, aber in viel geringerem Maße, denn auch günstige Soundbars, wie z. B. die Sony HT-XT1 oder die Samsung HW-J450, bieten eine gute Bedienbarkeit, verfügen über eine Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten und sind einfach zu installieren.

1.2 Teufel setzt neue Maßstäbe

In unsere ersten Tests, die wir Anfang 2014 durchführten, hatten wir keine Modelle der Firma Teufel mit einbezogen. Dieses Versäumnis haben wir unserem neusten Soundbar-Tests Ende 2014, Mitte 2015 und Mitte 2016 nachgeholt, wobei die neuen Mitstreiter die Testergebnisse ordentlich aufgemischt und vor allem im Bereich Klang, aber auch in den Bereichen Bedienung und Ausstattung neue Maßstäbe gesetzt haben.

Im Mittel- und Hochtonbereich ist der Klang deutlich sauberer und dynamischer als der manch anderer Geräte, deren kleine Lautsprecher mitunter zum Plärren neigen. Zudem ist der Bass ist druckvoll und fügt sich sehr gut in das Klangbild ein.

Ein Test der Stiftung Warentest im Dezember 2014 bestätigt Teufel als Vorreiter in Sachen Soundbars. Von 19 getesteten Modellen belegte die Teufel Cinebar 11 mit einer Note von 2,3 den ersten Platz. Laut den Testern eignet sie sich vor allem für Sprache, Rock- und Klassikmusik.

1.3 Auch ohne externen Subwoofer brillant

Unter den besten 4 Soundbars im Test findet sich nur eine mit externem Subwoofer, was uns zunächst überrascht hat, denn die meisten Surroundsysteme klingen mit Subwoofer deutlich besser. Aber der Klang der Bose Solo 5 TV oder der Teufel Cinebar, hat uns eines Besseren belehrt.

Sie erzeugen mitunter genauso präzise und druckvolle Bässe wie Modelle mit Subwoofer, die zum Teil schlechter im Test abgeschnitten haben, weil Hoch- und Mitteltöner nicht gut mit dem Subwoofer harmoniert haben.

2. Wie testen wir?

Für unseren Soundbar-Test verwenden wir ein einheitliches Verfahren, das sich in die drei Testbereiche Klangqualität, Bedienung und Ausstattung aufteilt, aus welchen sich die Endnote für das Gerät ergibt. Der Klang macht hierbei als wichtigste Eigenschaft 55% aus und die anderen beiden Bereiche 25% und 20%:

2.1 Klangqualität (55%)

Für alle Tests verwenden wir dieselbe Input-Quelle, einen DVD-Player von NAD, der über den optischen Eingang an die Soundprojektoren angeschlossen wird, und dieselbe DVD und CD, Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung und Queen- The Platinum Collection (2011 Remastered), um die Klangqualität aller getesteten Soundbars besser miteinander vergleichen zu können. Das Testergebnis ergibt sich aus unserer subjektiven Beurteilung des Klangbildes. Dabei stellen wir uns z. B. folgende Fragen:

  • Wie klingen Mitten, Höhen und Tiefen?
  • Wie gut ist das Zusammenspiel zwischen Soundbar und Subwoofer?
  • Wie ist der Raumklang?
  • Wie gut ist die Wiedergabe von Filmdialogen?
  • Wie gut ist die Wiedergabe von Musik?

2.2 Bedienung (25%)

Auch wenn ein Gerät noch so gut klingt, kann eine schlechte Bedienbarkeit die Freude an einem Gerät deutlich mindern, weswegen wir in unserem Soundbar-Test auch in diesem Bereich alle Geräte auf Herzen und Nieren prüfen. Dies umfasst z. B. die Installation, die Lautstärkeregelung, das Umschalten zwischen Input-Quellen, die Zugänglichkeit der Anschlüsse, die Qualität der Fernbedienung und die Bedienungsanleitung.

2.3 Ausstattung (20%)

Das Testergebnis im Bereich Ausstattung setzt sich aus den Anschlussmöglichkeiten, der Kompatibilität zu Mehrkanal-Tonsystem wie Dolby Digital oder DTS und sonstigen Extras zusammen. Über je mehr Anschlussbuchsen, kabellose Übertragungsstandards, unterstützte Mehrkanal-Tonsysteme oder andere technische Raffinessen eine Soundbar oder Soundbase verfügt, desto besser schneidet sie ab.

3. Soundbar vs. Heimkino-System

Zwar wird man ein paar Abstriche in Sachen Klang machen müssen, da 6 oder mehr Lautsprecher immer besseren Raumklang bringen als nur ein einziger, dafür haben Soundbars haben im Vergleich zu Heimkinosystemen auch einige Vorteile, wie z. B.:

  1.  Weniger Kabel: Für die Installation einer Soundbar sind nur wenige Kabel erforderlich, in den meisten Fällen nur zwei oder drei: Ein Stromkabel und ein Kabel von der Soundquelle, wie z. B. dem Fernseher, und ggf. ein Stromkabel für einen externen Subwoofer. Bei einem 5.1- oder 7.1-System sind deutlich mehr Kabel erforderlich, da jeder Lautsprecher einzeln angeschlossen werden muss, welche zudem mitten durch den Raum verlegt werden müssen.
  2. Sie sind sind einfacher zu installieren: Für die Inbetriebnahme einer Soundbar muss man, wie bereits erwähnt, nur zwei Kabel anschließen, womit die Installation deutlich schneller geht. Zudem ist es nicht notwendig, das Gerät im Raum auszurichten, die Lautstärke einzelner Lautsprecher anzupassen und lange herumzuprobieren, bis man das ideale Klangerlebnis erreicht hat.
  3. Alles in einem Gerät: Eine Soundbar ist Receiver, Verstärker und Lautsprecher in einem, was nicht nur die Installation, sondern auch die Bedienung vereinfacht.
  4. Eine Soundbar ist platzsparender: Sie nehmen deutlich weniger Platz weg als 5.1- oder 7.1-Systeme und können auch in kleineren oder üppig möblierten Räumen problemlos aufgestellt werden.

4. Worauf sollte ich beim Kauf einer Soundbar achten?

Wie bei Stereo-Lautsprechern oder 5.1-Systemen kann man auch beim Kauf einer Soundbar einiges falsch machen oder auf übliche Hifi-Irrtümer hereinfallen. Im folgenden haben wie einige Punkte zusammengestellt, die Sie bei der Suche nach dem passenden Modell beachten sollten:

4.1 Die richtigen Anschlüsse wählen

Ein wichtiger Punkt ist es, zu überprüfen, welche Anschlüsse eine Soundbar benötigt. Wenn Ihr Fernseher beispielsweise nur einen Koaxialausgang, aber keinen optischen Ausgang, dann ergibt es keinen Sinn eine Soundbar zu kaufen, die keinen Koaxialeingang, sondern nur einen optischen Eingang besitzt, da man diese dann nicht an den Fernseher anschließen kann.

4.2 Kundenrezensionen ansehen

Neben unserem ausführlichen Soundbar-Test sollten Sie sich auch Kundenrezensionen über verschiedene Soundbars durchlesen, um die richtige für sich zu finden.

4.3 Wie viel Watt eine Soundbar hat, ist meistens nicht entscheidend

Viele Käufer machen den Fehler und denken, dass eine größere Leistung, ausgedrückt in einer höheren Watt-Zahl, auch gleich einen besseren Klang bedeutet. Dies ist allerdings nicht immer der Fall. Die Bose Solo TV, die bei uns im Soundbar-Test als zweitbestes abgeschnitten hat, hat beispielsweise auch nur 50 W und konnte sich gegen Konkurrenten durchsetzen, die mitunter die sechsfache Leistung haben.

Bei Soundbars spielt es im Allgemeinen eine eher untergeordnete Rolle, ob sie 50 oder 280 W haben, da es sich um ein Lautsprechersystem handelt, das man nicht für den Einsatz im Freien oder in einem riesigen Raum, sondern im eigenen Wohnzimmer verwendet. 50 W sind für das eigene Wohnzimmer sind, wenn man nicht gerade ein riesiges Wohnzimmer mit 100 m² hat, völlig ausreichend.

4.4 Mit oder ohne Subwoofer?

Generell ist bei Soundbars, welche größtenteils aufgrund ihrer kompakten Größe nur mit Mitteltönern und Hochtönern ausgestattet sind, ein System mit Subwoofer einem System ohne Subwoofer vorzuziehen, damit auch der Tieftonbereich gut abgedeckt wird.

Allerdings gibt es auch mittlerweile sehr gute Systeme mit kräftigen Bässen, die ohne Subwoofer auskommen und genau gut oder sogar besser klingen als vergleichbare System mit Subwoofer, wie z. B. die Canton DM50, Teufel Cinebar oder die Bose Solo TV, welche allesamt Top-Positionen im Test belegen.

Ob man sich ein System mit oder ohne Subwoofer zulegen sollte, ist auch eine Platz- und Raumeinrichtungsfrage, denn der Subwoofer nimmt im Allgemeinen recht viel Platz ein und lässt sich in vielen Fällen nicht schön oder dekorativ im Raum platzieren.

4.5 Habe ich genug Platz für eine Soundbar?

Zwar ist es deutlich einfacher, Platz für eine Soundbar zu finden als für ein 5.1-System, dennoch empfiehlt es sich, im Voraus auszumessen, ob unter oder vor ihrem Fernseher genug Platz dafür ist.

Wenn Sie sich für ein System mit externem Subwoofer interessieren, sollten Sie zudem schauen, dass Sie neben dem Fernseher Platz für einen Subwoofer haben und eine Steckdose für dessen Stromversorgung in der Nähe ist.

4.6 Soundbar oder Soundbase?

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen zwei Typen: Erstens die normale Soundbar, wie z. B. die Teufel Cinebar 11, die vor dem Fernseher platziert wird, oder zweitens die sogenannte Soundbase (auch Soundplate oder Sounddeck genannt), die deutlich tiefer ist und mehr Fläche bietet, sodass man seinen Fernseher darauf stellen kann. Durch den größeren Klangraum hat eine Soundbase in der Regel keinen zusätzlichen externen Subwoofer, während eine normale Soundbar durch den kleineren Korpus auf einen angewiesen ist, um guten Bass hervorbringen zu können.

5. Was ist eigentlich eine Soundbar?

Soundbars, auch Soundprojektoren genannt, sind längliche Lautsprecher, welche Raumklang erzeugen und unter oder vor einem Fernseher platziert werden.

Soundbar mit Subwoofer im Wohnzimmer

© Superingo – Fotolia.com

Im Gegensatz zu normalen Surround-Systemen, welche über 6 Lautsprecher (2 Front-Lautsprecher, 2 Rear-Lautsprecher, 1 Center-Lautsprecher und einen Subwoofer) oder mehr verfügen, wird der Raumklang mit nur einem oder, für den Fall, dass die Soundbar über einen externen Subwoofer verfügt, zwei Geräten erzeugt.

Soundbar sind meist sehr breit, um viele kleine Lautsprecher beherbergen zu können, die zur Erzeugung des Raumklanges nötig sind. Zudem sind sie flach, damit Sie vor oder unter einen Fernseher passen.

Der Subwoofer wird, wie auf dem Bild, am besten neben dem Fernseher oder neben dem Hifi-Rack platziert.

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