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simvalley MOBILE GT-340 GPS-Tracker im Test

simvalley MOBILE GPS-Tracker GT-340 Testbericht

Der simvalley MOBILE GT-340 ist ein nützliches kleines Gerät. Er erlaubt die Ortung von Haustieren, den eigenen Kindern oder pflegebedürftigen Personen und eignet sich durch seine geringe Größe auch zur Überwachung von Wertgegenständen. Wir haben ihn ausführlich getestet.

Installation

Für die Inbetriebnahme des GPS-Trackers benötigt man eine SIM-Karte und ein Smartphone zur Installation einer Ortungs-App.

Hat man die SIM-Karte eingesetzt und den Tracker eingeschaltet, muss man es mit dem Smartphone verbinden. Dafür installiert man zunächst die WhereCom App, welche man bei Google Play und iTunes herunterladen kann. Eine App für Windows Phone gibt es leider nicht.

Registrierung bei WhereCom App

Danach muss man sich mit einer gültigen E-Mail-Adresse bei der App registrieren. Bei der Registrierung muss die E-Mail-Adresse noch mittels eines zugesandten Codes bestätigt werden und anschließend muss noch ein Passwort für den zu Nutzer-Account festgelegt werden.

Ist der Registrierungsvorgang abgeschlossen, muss man den GPS-Tracker noch als Gerät hinzufügen. Dazu ist es erforderlich, die Telefonnummer der SIM-Karte und die IMEI-Nummer des Trackers einzugeben. Letztere kann man mit der App über den Barcode auf der Verpackung des GPS-Trackers einscannen. Zur Verifizierung des Gerätes wird im Anschluss ein vierstelliger Code an den Tracker gesendet, den man in der App eingeben muss.

Zur Zuordnung des Tracker kann man nun noch Details zum Tracker eingeben, wie z. B. Name, Datum, Geschlecht oder Beziehung, was bei der Zuordnung des Trackers hilft und vor allem nützlich ist, wenn man mehrere Tracker über die App ansteuert.

Bei uns verlief die Installation reibungslos und dauerte weniger als 10 Minuten. Wer noch keine SIM-Karte parat hat, muss allerdings noch Zeit für den Kauf und den Aktivierung einer solchen einplanen.

simvalley MOBILE GT-340 Größenvergleich

Anwendung

Mit Maßen von 24 x 50 x 13 mm und einem Gewicht von 20 g Tracker ist sehr klein und leicht und passt in jede Hosentasche, Jackentasche, Handtasche oder jeden Rucksack ohne störend aufzufallen.

Die Ortungs-App ist übersichtlich gestaltet und zeigt nicht nur die aktuelle Position des GPS-Trackers an, sondern auch dessen Akkustand, die Zeit der Ortung und vorherige Standorte des Trackers.

Als zugrunde liegendes Kartenprogramm kommt Google Maps zum Einsatz, durch welches man die z. B. Himmelsrichtung anzeigen lassen oder von der Kartenansicht auf eine Satellitenbild-Ansicht wechseln kann.

simvalley MOBILE GT-340 zeigt Gerätestandort an

Im Test war die Positionsbestimmung durch den GPS-Tracker zuverlässig und akkurater als von uns erwartet. Der Standort wurde in der Regel bis auf 20 Meter genau angezeigt. Durch zusätzliche Verwendung des GSM-Netzes zur Ortung war selbst die Ortung innerhalb von Gebäuden möglich, diese war allerdings nicht so genau wie die Ortung via GPS.

Ein nützliches Zusatzfeature, vor allem zur Überwachung von Wertsachen, ist das Festlegen einer persönlichen Sicherheitszone. Verlässt der Tracker diese Sicherheitszone, wird eine Alarm-Nachricht an das Smartphone gesendet. Dies wird durch einen Beschleunigungssensor und Geofencing ermöglicht. In der Praxis funktionierte dies, ebenso wie die Standortbestimmung, reibungslos. Etwa 30 Sekunden oder 50 Meter nachdem der Tracker die von uns festgelegte Sicherheitszone verlassen hatte, erhielten wir bereits eine Benachrichtigung.

simvalley MOBILE GT-340: Festlegen einer Sicherheitszone

Insbesondere für Senioren oder pflegebedürftige Personen ist die SOS-Funktion interessant. Wenn man die große Multifunktionstaste des GPS-Trackers für 5 Sekunden gedrückt hält, wird eine Nachricht mit gleichzeitigem Alarmsignal an das mit dem Tracker verbundene Smartphone geschickt und die aktuelle Position des Trackers wird angezeigt. Zusätzlich kann eine Notfallnachricht aufgenommen werden, welche dann ebenfalls auf dem Smartphone abgespielt wird.

Was uns nicht ganz so gut am Tracker gefallen hat und weswegen wir einige Punkte abgezogen haben, ist die Akkulaufzeit. Im Test hielt der Akku des Trackers etwa 3 Tage durch, was 2 Tage unter der vom Hersteller angegebenen Akkulaufzeit liegt. Insbesondere wenn man mehrere Tracker im Einsatz hat, ist es viel Arbeit, alle Tracker einsatzbereit zu halten, da man diese regelmäßig wieder aufladen muss. Auf der anderen Seite würde ein größerer Akku die Größe und das Gewicht des Trackers erhöhen, warum wir wiederum verstehen können, dass nur ein 300-mAh-Akku im Gerät verbaut wurde.

Zubehör

Für verschiedene Anwendungszwecke wird der simvalley MOBILE GT-340 in verschiedenen Varianten angeboten. Die Variante GT-340.ds enthält z. B. eine Universal-Halterung, mit der man den Tracker besser an Wertsachen befestigen kann. Die Variante GT-340.sk, welche wir getestet haben, enthält zusätzlich ein Armband und einen Gürtelclip, sodass man den Tracker einfacher am Körper befestigen kann. Mit GT-340.hu und GT-340.kt gibt es auch noch Varianten für Hunde bzw. Katzen, welche jeweils passende Halsbänder enthalten.

Fazit

Alles in allem schneidet der simvalley MOBILE GT-340 GPS-Tracker sehr gut ab und erreicht im Test 93 von 100 möglichen Punkten. Die Installation des Trackers und die Ortung mit der Smartphone-App WhereCom haben reibungslos funktioniert. Die SOS-Funktion und das Festlegen einer persönlichen Sicherheitszone sind nützliche Zusatzfeatures, die uns nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis überzeugen konnten. Punktabzüge gab es für die Akkulaufzeit, die noch etwas besser sein könnte, und das Fehlen einer App für Windows Phone.