Handy & Smartphone

So schützt du dich vor ungewollter Handyortung

Schutz vor ungewollter HandyortungIm Zeitalter der Überwachung ist es ratsam den eigenen Standort und seine persönlichen Daten, die man mit einem Handy oder Smartphone von sich preisgibt zu schützen. Da es heutzutage leider meist ein Kinderspiel ist an diese Daten zu gelangen, ohne dass der Betroffen dies direkt bemerkt, gilt es sich gut zu informieren.

Wir zeigen Ihnen Wege, wie Sie ihr Gerät vor Überwachung durch Dritte schützen können.

1. GPS ausschalten

Eine metergenaue Handyortung ist nur mittels GPS möglich. Wer sein GPS ausgeschaltet lässt, vermeidet dementsprechend über GPS geortet zu werden. Zu bedenken dabei ist allerdings, dass manche Dienste und Apps GPS erfordern, um richtig zu funktionieren. Navigations-Apps wie zum Beispiel Google Maps, Apple Maps oder Navigon sind ohne GPS nicht verwendbar.

Abhilfe kann man schaffen, indem man sich entweder ein klassisches Navigationsgerät zulegt, das man für die Auto-Navigation verwenden kann, oder indem man die Benutzung des GPS auf ein Minimum beschränkt, das heiß immer dann ausschaltet, wenn man es nicht benötigt und die Anzahl der Apps, die Zugriff auf das GPS haben, streng kontrolliert.

2. Nach verdächtigen Apps Ausschau halten

Die tiefergehende Überwachung eines Smartphones funktioniert nur mittels auf dem Gerät installierter Software. Handelt es sich um eine normale Smartphone-App, kann man diese leicht ausfindig machen, indem man regelmäßig das Archiv installierter Apps auf unbekannte Apps untersucht.

Achten Sie auf gängige Spionage-Apps wie z. B. mspy, SpyBubble oder SteathGenie.

3. Das Handy oder Smartphone nicht verleihen

Die Ortung per GPS oder eine Überwachung von SMS, Telefonaten oder Surfverhalten ist auf einem Handy, Smartphone oder Tablet nur möglich, wenn jemand entsprechende Software auf dem Gerät installiert, die dies ermöglicht.

Möchte man Dienste nutzen, die ein Handy orten, muss man auch hier bestätigen, dass das betreffende Handy einem selbst gehört. Dies geschieht zum Beispiel, indem man einen Code auf das Handy erhält, den man dann auf einer Internetseite eingeben muss. All diese Vorgänge dauern oftmals nicht länger als 5 Minuten, weswegen wir empfehlen, sein mobiles Endgerät nicht oder nur an vertrauenswürdige Personen zu verleihen.

4. Virenscanner installieren

Virenscanner wie zum Beispiel avast! sind nicht nur nützlich um das Handy vor Viren und anderer Malware zu schützen. Auch Handy-Trojaner einige Spionage-Apps werden von diesen Programmen erkannt und dem Nutzer gemeldet.

Allerdings ist das Herstellern von Spionage-Apps durchaus bewusst, weshalb sie (in vielen Fällen leider erfolgreich) versuchen Mechanismen einzubauen, die dazu führen, dass diese Programme nicht erkannt und gemeldet werden. Wie einfach das Einschleusen eines Handy-Trojaners auf modernen Smartphones ist, zeigt folgendes Video von CHIP:

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5. Anti-Spionage-Apps installieren

Das Thema Datensicherheit ist mittlerweile auch bei Programmierern angekommen. Zwar gibt es bisher nicht viele Apps, die Spionage-Software erkennen und verdächtige Aktivitäten melden, die Anzahl dieser wird in den kommenden Jahren aber mit Sicherheit steigen.

Bis dahin gibt es zum Beispiel SnoopSnitch, eine App, die man kostenfrei bei Google Play downloaden kann.

Genauere Informationen dazu, was diese App kann und von wem Sie stammt, finden Sie in diesem Artikel.

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