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Mac Security-Checkliste: 5 Tipps für mehr Sicherheit am Mac

Ähnlich wie bei iOS-Geräten, brauchen auch OS X Nutzer sich kaum Sorgen um die Sicherheit des Systems zu machen. Da die Anzahl der Angriffe jedoch ebenso zunimmt, wie der potenzielle Schaden, kann man trotzdem einige Dinge beachten und seinen Mac oder MacBook dadurch noch sicherer machen.

1. Anmelde-Passwort einrichten

Damit nicht jeder auf Computer oder Notebook zugreifen kann, sollte man auf jeden Fall ein Passwort einrichten. Dabei sollte man eines wählen, das man sich gut merken kann, das aber dennoch nicht so leicht zu knacken ist. Der eigene Geburtstag, sowie Geburtstage vom Partner oder Kindern, ist dabei ebenso tabu wie der Name des Haustieres. Am besten ist eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben mit mindestens einem Sonderzeichen. Unter dem Punkt „Sicherheit“ sollte man zudem einstellen, dass das Passwort auch abgefragt wird, wenn das Gerät aus dem Ruhezustand gestartet wird oder lediglich der Bildschirmschoner aktiviert war. Die „Automatische Anmeldung“ (Unter dem Punkt „Benutzer“ > „Anmeldeoptionen“) sollte man deaktivieren.

Sollte trotz eines starken Passworts ein Unbefugter Zugriff auf den Rechner bekommen, gibt es seit OS X 10.8 den Gatekeeper, der verhindert, dass Software installiert wird, die nicht direkt von Apple oder zertifizierten Entwicklern kommt. Dadurch bleiben die Rechte des fremden Nutzers oftmals eingeschränkt und dieser kann nur bedingt Schaden anrichten.

2. Regelmäßig Updates installieren

Neue Updates enthalten nicht nur neue oder verbesserte Funktionen, sondern beheben oft auch Sicherheitsprobleme und schließen Sicherheitslücken. Darum sollte man stets überprüfen ob neue Updates zur Verfügung stehe und diese schnellstmöglich installieren. Wer keine Lust hat dies manuell zu machen, kann in den Systemeinstellungen unter „App-Store“ den Punkt „Automatische Updates“ aktivieren.

3. Sicher Surfen

Mit einem MacBook möchte man auch unterwegs surfen und loggt sich dafür gerne mal in öffentliche Netzwerke in Cafés, der Uni oder Hotels ein. Damit man auch dort sicher unterwegs ist und keine Angst haben muss, dass die gesendeten Daten abgefangen und mitgelesen werden, sollte man am besten eine VPN-Verbindung einrichten. Dadurch werden alle Daten verschlüsselt und können somit nicht mehr durch andere ausgelesen werden.

Damit Hacker nicht direkt auf den Computer zugreifen können, sollte man zudem einstellen, dass Fremde keinen Zugriff auf die eigenen Daten etc. haben. Dafür öffnet man in den Systemeinstellungen den Punkt „Freigaben“. Die beste Option ist, dort alles zu deaktivieren, sollte man jedoch einzelne Funktionen aktivieren wollen, sollte man diese Funktionen trotzdem möglichst nicht für „jeder“ erlauben. Bei „jeder“ wählen Sie am besten „keine Rechte“.

4. Meinen Mac suchen aktivieren

Vor allem ein MacBook kann man unter Umständen aus den Augen verlieren. Damit man dieses schnell wieder findet oder im Ernstfall zumindest die darauf gespeicherten Daten löschen kann, sollte man die Funktionen „Meinen Mac finden“ in der iCloud aktivieren. Genau wie die „Mein iPhone finden“ Funktion, kann man darüber ein Gerät orten, es sperren oder alle Daten aus der Ferne löschen.

Wer noch etwas mehr Schutz möchte, kann zusätzlich FileVault aktiveren (Systemeinstellungen > FileVault). Diese Programm schützt die komplette Festplatte und optional auch alle Tim-Machine-Backups vor dem Zugriff Unbefugter. Die eingerichteten Passwörter sollte man sich unbedingt notieren!

5. Datenschutz-Einstellungen überprüfen

Auch bei OS X kann man in den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Sicherheit/Privatsphäre“ einstellen, welches Programm welche Zugriffsrechte (Standort, Kamera, Mikrofon, etc.) erhält. Hier sollte man regelmäßig schauen, ob man mit den eingestellten Rechte zufrieden ist oder gegebenenfalls Rechte entziehen oder geben.