Handy & Smartphone

So kannst du kostenlos und schnell dein Handy orten

Handy orten

In unserem Ratgeber finden Sie alles zum Thema Handy orten, wie z. B. eine Übersicht über gängige Ortungsdienste, -methoden und -Apps, wie Sie Ihr Handy gegen Verlust und Diebstahl absichern oder sich vor ungewollter Handyortung schützen können.

1. Welches Handy möchten Sie orten?

Wer das eigene Handy orten möchte, kann entweder integrierte Ortungsdienste, wie z. B. den Geräte-Manager bei Android oder die iCloud beim iPhone nutzen oder Apps von Dritt-Anbietern, wie z. B. Lookout Mobile Security nutzen.

1.1 Android Handy orten

Alle Android-Handys ab Android 2.2 Froyo lassen sich mittels des Android Geräte-Managers kostenlos über das Web orten. Um den Dienst nutzen zu können, muss man diesen zunächst unter Einstellungen > Sicherheit > Geräteadministration aktivieren. Zusätzlich muss unter Einstellungen > Standortzugriff beim Unterpunkt Zugriff auf meinen Standort ein Häkchen gesetzt sein, da eine Ortung sonst nicht möglich ist.

Ist man diesen Einrichtungsschritten gefolgt, kann man nun einfach über das Internet jederzeit den Standort des eigenen Smartphones abrufen. Hierzu muss man sich in seinem Browser unter android.com/devicemanager mit der Gmail-Adresse und dem Passwort anmelden, die man für die Einrichtung des Handys verwendet hat. Eine ausführliche Anleitung zur Verwendung des Android Geräte-Managers finden Sie in diesem weiterführenden Artikel.

1.2 iPhone orten

iPhones lassen sich, genauso wie iPads oder MacBooks, kostenlos sich über die iCloud orten. Um dies nutzen zu können, muss man den Dienst unter Einstellungen > iCloud > Mein iPhone suchen aktivieren und die App Mein iPhone suchen aus dem App-Store herunterladen.

Hat man dies gemacht, kann man sich das eigene iPhone über die iCloud Web-App unter dem Punkt Mein iPhone zusammen mit anderen Geräten, auf denen man diese Funktion freigeschaltet hat, auf einer Karte anzeigen lassen. Zusätzlich kann man seine Geräte sperren, einen Ton abspielen oder alle Daten löschen.

1.3 Windows Phone orten

Um ein Windows Phone zu orten, muss man sich unter windowsphone.com mit dem Microsoft-Konto, das auch mit dem Telefon verbunden ist, einloggen.

Ist man eingeloggt, klickt man auf die Schaltfläche Mein Handy und im darauf erscheinenden Aufklappmenü auf Mein Handy finden auswählen. Anschließend wird einem eine Karte mit dem aktuellen Standort des Handys angezeigt. Neben dem Anzeigen des Standortes hat man auch die Möglichkeit, einen Ton abzuspielen, falls man z. B. das Handy im Haus verlegt und es auf lautlos gestellt hat, oder alle Daten auf dem Telefon löschen.

1.4 Blackberry orten

Ein BlackBerry kann man mit dem integrierten Dienst BlackberryProtect orten, aus der Ferne sperren oder alle Daten löschen. Dazu ist es erforderlich, erstens den Dienst auf dem BlackBerry unter Einstellungen > BlackBerry Protect zu aktivieren und zweitens unter Einstellungen > Standorteinstellungen die Dienste zur Standortbestimmung einzuschalten. Hat man dies getan, kann man den Ortungsdienst nutzen, indem man sich beim Webdienst BlackBerry ID einloggt.

1.5 Samsung Handy orten

Samsung Handys kann man zusätzlich zu betriebssystemeigenen Diensten, wie dem Android Geräte-Manager, auch über Samsungs eigenen Dienst Find My Mobile aus der Ferne orten. Dazu ist es erforderlich, sich erstens einen Samsung-Account anzulegen, zweitens den Dienst auf dem Smartphone zu aktivieren, was man unter Einstellungen > Persönlich > Sicherheit > Mobiltelefon orten/Fernzugriff machen kann, und drittens im selben Untermenü einen Haken bei Drahtlosnetzwerke nutzen setzen. Hat man dies gemacht, kann man ein verlorenes Handy über das Find My Mobile Online-Portal wiederfinden.

2. Welche Ortungsmethoden gibt es?

Ein Handy oder Smartphone kann über zwei verschiedene Methoden geortet werden, die in ihren Vorraussetzungen und ihrer Genauigkeit variieren:

2.1 Handyortung über das Mobilfunknetz

Ein Handynummer kann nur dann über das GSM-Netz geortet werden, wenn erstens das Handy eingeschaltet ist und zweitens eine Verbindung zum Sendemast besteht, also das zu ortende Handy Empfang hat.

Bei der Ortung einer Handynummer über das Mobilfunknetz werden Standortinformationen mithilfe von Sendemasten verwendet. Dies ist möglich, da sich das Handy stets am nächstgelegenen Sendemast einbucht und diese Informationen von der Zentrale gespeichert werden. Genau genommen erhält man somit also nicht den wirklichen Standort des Handys, sondern den Standort des nächsten Sendemasts.

Aus den den Standorten von 3 Sendemasten und der Zeit, die die Signale vom Handy zu den jeweiligen Sendemasten brauchen, lässt sich jedoch der Standort des Handy recht genau bestimmen. Dieses Verfahren bezeichnet man auch als Triangulation:

GSM-Handyortung mittels Triangulation

In großen Städten oder Ballungszentren, wo es viele Sendemasten gibt, ist die Standortbestimmung recht genau, weil die einzelnen Sendemasten nicht weit auseinander stehen und das Handy stets den nächsten Sendemast anwählt. Auf dem Land, wo es hingegen weniger Sendemasten gibt, kann man schon einige hundert Meter entfernt vom jeweiligen Sendemast sein, was die genaue Standortbestimmung über diese Methode unmöglich macht.

Wenn Sie wissen möchten, wie genau die Ortung über das Handynetz, beziehungsweise die Kommunikation zwischen Handy und Sendemast, abläuft, sehen Sie im folgenden Video einen Ausschnitt aus einer Folge der Sendung mit der Maus in dem dies nachgestellt wird. Auch wenn dieses Video schon etwas älter ist, hat sich die verwendete Technik kaum verändert.

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Vorteile

  • Funktioniert mit allen Handys, unabhängig von Alter, Marke oder Typ
  • Kein Installation von Apps oder sonstige vorherige Konfigurierung des Handys ist notwendig
  • In größeren Städten oder Ballungsgebieten recht genau durch hohe Dichte an Sendemasten
  • Ist in vielen Fällen auch dann möglich, wenn sich Personen innerhalb eines Gebäudes befinden
Nachteile
  • Im Vergleich zu GPS recht ungenau, vor allem in ländlichen Räumen, wo die Sendemast-Dichte nicht so hoch ist
  • Setzt Handyempfang voraus

2.2 Handyortung über GPS

GPS, kurz für Global Positioning System, ist ein globales Navigationssatellitensystem, das in den 1970er-Jahren vom US-Verteidigungsministerium entwickelt wurde.

Die Position eines Handys wird von den GPS-Satelliten, von den 24 bis 30 in einer Flughöhe von 25.000 km über der Erde kreisen, über Funk an das Gerät gesendet. Zur genauen Positionsbestimmung sind dabei mindestens 4 Satelliten gleichzeitig erforderlich. Im Handy werden dabei die Signallaufzeiten gemessen und daraus die aktuelle Position errechnet:

Handyortung per GPS

Die Position eines Handys kann auch über alternative Navigationssatellitensysteme wie das russische GLONASS oder das chinesische System Beidou bestimmt werden, welche von immer mehr Smartphones unterstützt werden.

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Vorteile

  • Sehr genaue Ortung möglich, oft auf wenige Meter genau
  • Ortung ist schnell und zuverlässig
  • Eignet sich aufgrund seiner Genauigkeit und Schnelligkeit gut für Geo-Fencing und für Navigationssysteme
Nachteile
  •  ist in Gebäuden, Tunneln oder Tälern ungenau oder überhaupt nicht möglich
  • Man kann nur ein Smartphone oder Handy orten, das GPS hat
  • Das zu ortende Handy muss vorkonfiguriert werden, z. B. durch Installation einer Ortungs-App.

3. Handy orten per App

Neben den Ortungsdiensten von Netzanbietern und Herstellern wie Samsung, Motorola und Sony, O2 oder Vodafone oder den in das Betriebssystem integrierten Diensten wie iCloud oder dem Android Geräte-Manager gibt es mittlerweile auch viele Apps von Drittanbietern. Diese Apps erlauben in vielen Fällen nicht nur die Ortung des eigenen Smartphones, sondern bieten auch viele Zusatzfeatures, wie z. B.:

  • das Anzeigen einer Nachricht, damit sich ehrliche Finder mit einem in Verbindung setzen können
  • das Sperren des Smartphones oder das Zurücksetzen auf Werkszustand
  • das An- und Ausschalten von Systemfunktionen wie GPS oder WLAN
  • die Steuerung des Smartphones per
  • das Abspielen eines Alarmtons, um Diebe zu erschrecken oder das Smartphone leichter wiederfinden zu können
  • das Aufnehmen von Fotos und Videos mit Front- oder Hauptkamera, um Diebe oder unehrliche Finder abzulichten

Eine Zusammenstellung gängiger Ortungs-Apps finden Sie hier.

4. Gründe für die Handyortung

Zu den Motiven, warum man den Standort eines Handys, Smartphones oder eines anderen mobile Endgerätes bestimmen möchte, zählen:

  • Man hat das Handy verloren
  • Das Handy wurde geklaut
  • Den Aufenthaltsort der eigenen Kinder überwachen
  • Den eigenen Ehepartner oder Lebensgefährten überwachen
  • Senioren oder pflegebedürftige Menschen im Notfall schnell helfen können
  • Erstellung von Bewegungsprofilen und elektronischen Fahrtenbücher für PKWs, LKWs oder anderen Land- oder Wasser-Fahrzeugen
  • Kontrolle von Mitarbeitern, vor allem im Außendienst oder im Home-Office
  • Schauen, ob die eigenen Freunde oder Familienmitglieder in der Nähe sind, um sich mit ihnen zu treffen
  • Lokalisierung des Handys im Rahmen einer Dating- oder One-Night-Stand-App
  • Hilfe im Notfall, z. B. bei einem Verkehrsunfall
Haben Sie Ihr Handy verloren haben oder es geklaut wurde, ist es wichtig, dass Sie schnell reagieren. Was genau Sie tun müssen, erfahren Sie in diesem Hilfeartikel.

5. Rechtliche Fragen zur Handyortung

5.1 Wann ist es legal ein Handy zu orten?

Die Rechtslage in Deutschland ist zwar nicht immer ganz klar, bei dem Thema Handy-Ortung (als auch Handy-Spionage) gibt es jedoch klare Regeln, an die man sich halten muss.

So ist es legal sein eigenes Handy zu orten (also auch abzuhören, aus welchen Gründen auch immer), als auch das seiner minderjährigen Kinder. Ebenfalls ist es erlaubt ein Handy zu orten oder zu überwachen, wenn die Person, die dieses Gerät nutzt darüber aufgeklärt wird und dem zustimmt. So kann ein Chef die Handys seiner Mitarbeiter überwachen, muss sich aber schriftlich die Zustimmung der Mitarbeitern einholen. Sollten diese dem nicht zustimmen, ist es nicht rechtens die Software trotzdem auf das betreffende Handy zu spielen.

5.2 Was geschieht, wenn man ein Handy ohne Erlaubnis ortet?

Sollte man ein Handy unerlaubt orten lassen oder überwachen, handelt es sich hierbei nicht um ein Kavaliersdelikt. Unser Rechtsstaat sieht vor, dass die Privatsphäre von Menschen geschützt. Zu dieser gehört der Aufenthaltsort ebenso wie persönliche Gespräche oder SMS. Wer diese Regel missachtet, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. Im schlimmsten Fall kann man sogar zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werden.

Die Rechtssprechung ist so streng, dass selbst Rettungskräfte Handys aus Datenschutzgründen nicht orten dürfen. Auch die Polizei darf Handys nur in Ausnahmefällen orten, z. B. wenn eine Straftat vorliegt oder akute Gefahr für Leib und Leben eines Menschen besteht. Aber selbst in diesen Fällen muss eine Ortung vorher von einem Staatsanwalt oder Richter genehmigt werden.

5.3 Darf ich das Handy meines Partners orten?

Auch wenn es verlockend sein mag, den eigenen Partner zu orten, um zu wissen wo, er sich aufhält und ob er einen vielleicht betrügt, ist dies nur mit dessen ausdrücklicher Zustimmung erlaubt. Wer das Handy seines Partners ortet oder mithilfe von Spionage-Apps überwacht, macht sich strafbar.

Sollten Sie das Bedürfnis haben, den eigenen Partner zu überwachen, sollten Sie lieber einen genaueren Blick auf Ihre Beziehung, Ihr Verhalten und das Verhalten Ihres Partner werfen, denn dieses Bedürfnis zeugt davon, dass irgendetwas in Ihrer Beziehung schief läuft.

6. Kann man ein ausgeschaltetes Handy orten?

Akkus moderner Smartphones halten in den meisten Fällen nicht viel länger als einen Tag, ohne dass man sie zwischendurch aufladen muss. Wenn man sein Handy somit schon länger vermisst, steigt mit jeder Stunde die Wahrscheinlichkeit, dass dieses ausgeht (es sei denn es wurde gestohlen und der Dieb lädt es auf). Die Frage, ob es möglich ist, ein ausgeschaltetes Handy zu orten, ist also durchaus berechtigt.

6.1 Voraussetzung für eine erfolgreiche Ortung

Damit eine Ortung erfolgreich sein kann, muss das Handy oder Smartphone, das man orten möchte, Signale senden. Egal ob die Ortung per GPS oder über das Mobilfunknetz erfolgen soll, in beiden Fällen muss das Handy Informationen senden können. Im Regelfall werden diese Daten nur gesendet, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Somit ist eine Ortung in der Regel nicht erfolgreich wenn das Handy aus ist.

6.2 Ausnahmen

Eine Ausnahme besteht, wenn auf dem Handy ein Programm installiert ist, das dafür sorgt, dass das Gerät beim Betätigen des An-/Ausschalters nicht wirklich ausgeschaltet wird. Es wirkt als wäre es aus, sendet aber weiterhin Daten. Allerdings werden die Signale nicht mehr gesendet, wenn das Handy aufgrund eines leeren Akkus aus ist. Mit diesen Programmen kann man lediglich dem Fall vorbeugen, dass das Gerät gestohlen wird und der Dieb es ausschaltet um eine Ortung zu unterbinden. Falls man bei dem Mobiltelefon den Akku entnehmen kann, kann der Dieb dies jedoch tun, wodurch die Ortung nicht mehr möglich ist.

6.3 Was tun, wenn sich ein ausgeschaltetes Handy nicht orten lässt?

Wenn das Handy tatsächlich abhanden gekommen ist und man es nicht mehr orten kann, weil es aus ist, kann man zumindest noch den letzten Standort abrufen. Bei der Ortung über das Mobilfunknetz werden die letzten Standortdaten gespeichert und diese kann man dann abrufen. Allerdings erhält man in diesem Fall nur den Standort des Geräts kurz bevor es ausgegangen ist. Der aktuelle Standort kann von diesem im schlimmsten Fall sehr stark abweichen und man hat keine Möglichkeit diesen in Erfahrung zu bringen.

7. Schutz vor ungewollter Handyortung

Wer das Gefühl hat, dass sein Handy überwacht oder ohne seine Zustimmung geortet wird, kann sich in den meisten Fällen durch schnelle und effektive Maßnahmen davor schützen. Dazu gehören neben dem Kontrollieren der eigenen Apps auch Programme, die man installieren kann und die Spionage-Software entdecken und den Nutzer warnen.

Einen Überblick über alle Maßnahmen, die Sie vor Spionage schützen können, finden Sie in unserem Artikel Schutz vor Handyortung.

8. Wie viel kostet es, ein Handy zu orten?

In den meisten Fällen kostet es nichts sein Handy orten zu lassen. Wenn man zum Beispiel die Programme der Softwarebetreiber (Android, Windows oder iOS) nutzt, kann man hier sein Handy komplett kostenlos orten lassen. Auch die Programme von Google und O2 kosten kein Geld. Allerdings muss man hierfür einige Voraussetzungen erfüllen: bei dem Handy muss es sich in den meisten Fällen um ein etwas neueres Smartphone handeln und dieses muss über GPS verfügen. Zudem muss das Gerät während der Ortung eingeschaltet sein. Zudem muss man sich bei diesen Programmen in das Konto einloggen, das mit dem Handy verbunden ist, was meist bedeutet, dass es sich um mein eigenes Handy handelt.

Eine Handy-Ortung kostet meist dann Geld, wenn man hierzu die Dienste eines speziellen Ortungs-Dienstes in Anspruch nimmt. Dies ist zum Beispiel dann notwendig, wenn ich nicht mein eigenes Handy orten lassen möchte und nicht über die nötigen Zugangsdaten für die anderen Programme verfüge. Bitte beachten Sie, dass die Ortung eines Handys ohne Zustimmung des Besitzers nicht legal ist. Bitte informieren Sie sich vor der Ortung darüber, ob Sie sich an geltende Gesetze halten!

Auch kann es sein, dass das Handy, das man orten lassen möchte nicht über GPS verfügt. In diesem Fall kann man das Handy nur über GSM orten lassen, was die meisten Anbieter, die kostenlose Ortungen anbieten, nicht machen. Bevor man hier einen kostenpflichtigen Vertrag mit einem anderen Anbieter abschließt, sollte man sich jedoch genau darüber informieren, ob die Ortung tatsächlich über GSM stattfindet.

Wie teuer die Ortung ist, hängt von dem speziellen Anbieter ab. Diese unterscheiden sich nicht nur darin wie teuer die einzelne Ortung ist, sondern auch darin, ob man direkt ein Abo abschließt, oder lediglich eine bestimmte Anzahl an Ortungen bucht. Wir empfehlen den Anbieter HandyortenXXL, der 30 Ortungen pro Woche für 6,99 € oder wahlweise 15 Ortungen pro Woche für 4,99 € anbietet.

9. Sonstige Fragen zur Handyortung

9.1 Kann man auch einfache Handys orten?

Generell kann man auch ältere Handys orten, die nicht mit Android, Windows, iOS oder einem anderen Betriebssystem laufen, orten. Dies funktioniert hier über GSM-Ortung, also über das Mobilfunknetz, da die betreffenden Handys meist kein GPS-Modul besitzen.

Problematisch ist jedoch, dass viele der modernen Ortungssoftwares voraussetzen, dass man eine App auf dem zu ortenden Mobiltelefon installiert. Dies ist bei älteren Modellen meist nicht möglich. Darum muss man hier Dienste nutzen, bei denen man lediglich die Handynummer eingibt und die Ortung über eine SMS bestätigt. Auch hier gilt natürlich, dass dies nur legal ist, wenn der Handynutzer der Ortung zustimmt.

9.2 Kann die Polizei ein ausgeschaltetes Handy orten?

Zunächst einmal: Die Polizei ortet nur dann Mobilfunkgeräte, wenn dies notwendig ist weil ein schweres Verbrechen begangen wurde. Im Regelfall wird die Polizei auch dann kein Handy orten, wenn nachgewiesen werden kann, dass es gestohlen wurde.

Sollte die Polizei das Handy jedoch orten wollen, sind auch sie auf die bestehende Technik angewiesen und nutzen entweder GPS oder das Mobilfunknetz für die Ortung. Somit kann auch die Polizei ein Handy nur dann orten, wenn dieses eingeschaltet ist.

9.3 Ist die Ortung eines Symbian-Handys möglich?

Ja, auch Handys mit Nokias altem Betriebssystem Symbian, für welches der Support und die Weiterentwicklung Ende 2012 eingestellt wurde, kann man mithilfe von Ortungs-Apps, wie z. B. Phone Guardian, Phone Locator, Easy Locator, FoneFinder-Find lost phone oder MobiTracker, lokalisieren. Wie für einfache Handys mit proprietärem Betriebssystem bietet sich auch für Symbian-Handys eine GSM-Ortung, z. B. mit den weiter oben vorgestellten kostenpflichtigen Ortungsdiensten.

9.4 Kann man auch ohne GPS ein Handy finden?

Den Standort eines Handys oder Smartphones zu bestimmen, das nicht mit GPS ausgerüstet ist oder dessen GPS ausgeschaltet ist, ist möglich, da man alle mobilen Endgeräte auch über das Mobilfunknetz orten kann. Diese Art der Ortung ist allerdings ungenauer. Die Genauigkeit einer Ortung über das Mobilfunknetz richtet sich dabei nach der Anzahl der verfügbaren Sendemasten. Das heißt, dass die Positionsbestimmung innerhalb von Städten genauer ist, da dort die Sendemasten-Dichte größer ist.

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