Sponsored Post
Enthält Werbe-Links
Gadgets

Gigaset elements im Test

Nachdem ich das Gigaset elements Home Safety Paket bereits vor einiger Zeit im ersten smartnweb Video Unboxing ausgepackt habe, folgt nun der Test. Am Ende dieses Artikels gibt es das Gigaset elements „safety starter kit“ und den Fenstersensor „window“ zu gewinnen.

Vorwort

Sicherheit ist gerade dieser Tage ein sehr wichtiges Thema. Natürlich spielt mittlerweile vor allem die Sicherheit im Internet eine immer größer werdende Rolle. Denn eigentlich sind wir durch das Netz nur noch viel angreifbarer geworden, wie zum Beispiel die Nackfoto-Leaks mehrerer US Celebrities in den vergangenen Wochen zeigen. Aber längst nicht alles was mit Sicherheit zu tun hat, ist auch automatisch eine Sache, die online geschieht. Ein weiterhin wichtiges Thema ist auch immer noch die Sicherheit der eigenen vier Wände. Auch in diesem Bereich gab es in den letzten Jahren immer wieder einmal ein paar neue Ideen. Vor allem in Verbindung mit Smartphones und Cloud-Services ist es nun einfacher denn je, auch aus der Ferne ein Auge auf das eigene Haus oder die Wohnung zu haben. Diesem Thema hat sich nun auch die Münchner Firma Gigaset mit ihrem „elements“-System gewidmet. Das Sicherheitssystem besteht aus verschiedenen Sensoren und optional auch einer Kamera, die in Verbindung mit der Cloud die Überwachung von Türen, Fenstern und Räumen ermöglichen. Ich habe nun das Gigaset elements „safety starter kit“ und den Fenstersensor „window“ über ein paar Tage hinweg getestet.

Aufbau & Installation

Im „safety starter kit“ sind die sogenannte „base“, das Herzstück des Gigaset elements Systems, der Türsensor „door“, der Bewegungssensor „motion“ und der Fenstersensor „window“ enthalten. Außerdem finden sich in den Paketen noch jeweils eine Batterie für die Sensoren, ein LAN-Kabel zum Anschließen der base an das Internet, ein Stromkabel für die base und diverse Anleitungen.

Der Aufbau gestaltet sich relativ einfach. Die Teile sind alle aus hochwertigem Hartplastik und müssen größtenteils nur zusammengesteckt werden. Die base wird per LAN-Kabel mit dem Internet verbunden und außerdem an den Strom angeschlossen. Die Sensoren (Tür und Fenster) werden mit Klebepads, die im Lieferumfang enthalten sind, an ihrem Bestimmungsort angeklebt (ich habe Tesa-Film genutzt, weil die Geräte ja noch verlost werden sollten). Den Bewegungssensor motion kann man entweder auf eine Aufstellvorrichtung aufsetzen oder mit Schrauben und einer Wandhalterung an der Wand befestigen.

Die Einrichtung des ganzen Systems erfolgt dann über das Smartphone per App für Android und iOS, oder online über die Web-App.

Gigaset elements
Gigaset elements
Entwickler: Gigaset elements
Preis: Kostenlos+
Gigaset elements
Gigaset elements
Preis: Kostenlos+

Die Einrichtung geht anfangs zügig von der Hand. Man muss ein Benutzerkonto einrichten, die Seriennummer der base eintragen und schon ist die base mit dem eigenen Account verknüpft. Dann folgt allerdings die Einrichtung der Sensoren. Alle Sensoren müssen einzeln verbunden werden, indem man einen Knopf auf dem Sensor drückt. Dabei muss man den Sensor aber, noch bevor man ihn anbringt, direkt neben die base halten. Dann verbinden sich die base und der Sensor und man kann ihn anbringen. Danach ist der nächste Schritt die Kalibrierung des Sensors, damit dieser auch richtig einschätzen kann, ob die Tür oder das Fenster nun offen oder zu ist. Dazu muss man die Tür bzw. das Fenster öffnen und wieder schließen, bis sich der Sensor die Zustände richtig eingeprägt hat. Der Nachteil: dieses Prozedere muss bei jedem Update wiederholt werden. Updates können also nur ausgeführt werden, wenn man zuhause und am Sensor direkt ist.

Der Alltagstest

Nachdem also alles eingerichtet ist und läuft, kann man jetzt noch in der App einstellen, wann und wie man benachrichtigt werden möchte. Dafür gibt es verschiedene Voreinstellungen, bei denen man einzeln festlegen kann, wer in welchem Fall benachrichtigt wird.

Im Alltag ist das Leben mit den Gigaset elements Sensoren eine kleine Umgewöhnung. Die Sensoren arbeiten sehr zuverlässig und man kann jede einzelne Bewegung nachvollziehen, die im Haus vonstatten geht. Wenn man vorher noch nie mit irgendeiner Art von Sicherheitssystem gelebt hat, muss man sich beim Gigaset elements System daran gewöhnen, dass man sich selbst und seine Lieben durchgehend überwachen kann. Man sollte bedenken, dass man jedes mal, sobald alle das Haus verlassen haben, den Status seines Gigaset elements Systems von „Zu Hause“ auf „Außer Haus“ ändert. Ansonsten wird man nämlich im Ernstfall nicht benachrichtigt, weil das System immer noch davon ausgeht, dass jemand zu Hause ist. Vergisst man einmal den Status beim Nachhausekommen wieder zurück  in „Zu Hause“ zu ändern, so wird man schon beim Öffnen der Haustür benachrichtigt, dass es eventuell einen Einbruch gegeben hat. Neben der Benachrichtigung an das eigene Smartphone ist es auch möglich, Andere per Email automatisch über jede Zustandsänderung im System benachrichtigen zu lassen. So ist die Benutzung des Gigaset elements Systems auch für Familien durchaus denkbar.

Die Benutzung der App für Android und der Web-App geht sehr einfach vonstatten. Auf der Startseite wird man über den Zustand seiner Sensoren („Fenster: gekippt“, „Tür: geschlossen“) zuverlässig informiert. Auf einer weiteren Seite ist detailliert einsehbar, wann die letzte Bewegung am Bewegungssensor registriert wurde und wann das Fenster angekippt wurde. Außerdem lässt sich, wie schon mehrmals erwähnt, in den Apps einstellen, wer wann auf welchem Weg benachrichtigt werden soll. Auch Updates der Sensoren werden über die App oder Web-App angestoßen. Im Test sind keinerlei Fehler oder Unklarheiten aufgetreten. Alles ist übersichtlich und gut verständlich.

Zusammenfassung, Fazit & Preis

Das Gigaset elements Sicherheitssystem für die eigenen vier Wände leistet alles in allem eine sehr gute Arbeit. Die Sensoren arbeiten weitestgehend zuverlässig. Die Einrichtung des Systems geht größtenteils unkompliziert von der Hand. Die Befestigung der Sensoren mit Klebepads ist eine durchaus gute Idee. Ich konnte selbst nicht testen inwiefern beim Abnehmen der Sensoren Rückstände bleiben; denke aber, dass sich die Befestigung nur lohnt, wenn man das System langfristig installieren möchte.

Einziges Manko des Gigaset elements Systems ist das Updaten der Sensoren, welches jedes Mal eine Neukalibrierung erfordert, bei der man auf jeden Fall zuhause und am entsprechenden Sensor sein muss.. Mit den verschiedenen Apps des Gigaset elements Systems für Android, iOS und Web lässt sich sehr gut arbeiten. Die Struktur der Apps ist klar und verständlich, es gibt keine zu langen Ladezeiten und auch keine Abstürze oder Fehler.

Der Preis für das hier vorgestellte safety starter kit und den window Sensor beträgt bei Amazon derzeit zusammen 182,44 Euro (22.10.2014). Das ist für ein solches smart home Sicherheitspaket ein durchaus guter Preis. Vergleichbare System anderer Anbieter verlangen den selben Preis für einzelne Sensoren.

Ob sich das Gigaset elements Home Security System für das eigene Zuhause lohnt, ist Ansichtssache. Ich persönlich möchte nicht jede Bewegung überwachen können, die in meinem Haus oder meiner Wohnung stattfindet. Lohnenswert ist das Gigaset elements System sicherlich für Menschen, die oft unterwegs sind und womöglich auch allein leben oder aber auch für Haushalte, in die bereits eingebrochen wurde.

Testbericht im Video

Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.