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Gaming auf dem iPhone 5s

Auch wenn der Hype um die Veröffentlichung des iPhones 5c und des iPhones 5s schon ein wenig verflacht ist, die beiden neuen Modelle also so langsam die Einzelhändler und Netzprovider erreichen, bedeutet dies noch lange nicht, dass die technischen Qualitäten, die das neue Ausstellungsstück von Apple mitbringt, bereits ausgereizt sein könnten. Ganz im Gegenteil: Auf der Keynote, die im kalifornischen Cupertino vor ca. einem Monat stattfand, wurden neben dem iPhone selbst mehrere Minuten dessen Gaming-Potenzial gewidmet:

Der erste Teil der Action-Spiel Reihe Infinity Blade erschien im Dezember 2010 und war das erste Smartphone- Game, das die Unreal 3 Engine benutzte. Für das iPhone 4 entwickelt, setzte es neue Standards in der mobilen Gamerbranche. Nicht nur aufgrund der grandiosen, tiefgehenden Story, sondern vor allem dank der technischen Finessen, die der neue Serienteil der bestehenden Hardware entlocken kann, heimst der Titel nun Bestwertungen ein und wird heiß diskutiert. So ist es aus der Sicht von Apple ein schlauer Coup, einen solch praktischen Bezug zu all den Hardware Eigenschaften herzustellen, der die Fähigkeiten des Gerätes veranschaulicht und den Usern aufzeigt, welches Potential darin steckt.

Infinity Blade iPhone 5s

Screenshot: Anton Dietel/smartnweb

Die technischen Fertigkeiten im Überblick

Auf der Keynote warf Apple mit Informationen nur so um sich, was die High-End-Qualitäten ihres neuen Ausstellungsstückes betrifft. Doch welche sind wirklich entscheidend für die Game Designer, um aus dem Edel-Smartphone eine Handheld Konsole zu machen, die in der gleichen Liga spielen kann wie Nintendos 3DS oder gar Sonys PS Vita?

Zunächst einmal ist der Kern des Geschehens der Prozessor: Mit Apples neuem A7 Prozessor, der eine Taktung von bis zu 2,6Ghz (2 Kerne) erlaubt, können vor allem weitere Apps im Hintergrund laufen. Wäre dies nicht der Fall, müsste man also alle Apps, die man im Hintergrund laufen hat, schließen, damit das Spiel flüssig läuft. Allein diese Innovation (zusammen mit dem Ko-Prozessor M7) brachte Apple wieder einmal die aktuelle Marktführerposition ein.

Diese Kapazität ist gekoppelt mit dem Volumen des Arbeitsspeichers (1GB DRAM beim 5s): Je aufwendiger ein Prozess, desto mehr Sources (Arbeitsspeicher) benötigt er. Während also ein Safari-Fenster mit wenigen Tabs nur auf „eine Handvoll“ Megabytes kommt, kann ein aufwendiges Spiel schnell in den dreistelligen Megabyte-Bereich gehen.

Der Grafikchip im iPhone ist letztendlich das Element, das den Entwicklern Freiraum für Ideen gibt: Das aufwendigste und schönste Spiel wird niemals so wiedergegeben, wie es beabsichtigt war, wenn dieser Chip veraltet ist oder nicht ausreichend Kapazität besitzt. Im Zusammenspiel mit dem Retina Display, welches das iPhone seit dem 4s besitzt, können also hochauflösende Bilder generiert – und noch viel wichtiger – vom iPhone auch wiedergegeben werden.

Zu guter Letzt steht der Festplattenspeicher. Da das iPhone 5s wie die vergangenen zwei Generationen mit mindestens 16 GB kommt, sollte man, solange man keine riesige Mediathek auf dem Smartphone speichern möchte, mit diesem Platz gut auskommen, sodass High-End Spiele wie Infinity Blade III flüssig und problemlos laufen.

Wer besonders diesen Aspekt des iPhones zelebriert, der kann sich bereits seit mehreren Wochen das Handy bei einem der vielen Netzbetreiber bestellen, die im Internet eine große Auswahl an iPhone Modellen und Tarifen bieten. Somit muss man auch nicht den doch sehr hohen Preis im Apple Store oder bei anderen Einzelhändlern zahlen.