Sonstiges

Amazon wird nun auch noch zum klassischen (Online-) Supermarkt

Der US-amerikanische Online-Versandhändler Amazon arbeitet verschiedenen Quellen zufolge an einem Netzwerk aus Händlern und Logistikern um seinen Lebensmittel-Lieferdienst Amazon Fresh auch in Deutschland aufzubauen.

Laut Insiderinformationen der „Bild“-Zeitung befindet sich der weltweit größte Onlinehändler bereits seit einiger Zeit in Verhandlungen mit verschiedenen Firmen über LKW-Flotten und Lagerflächen in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Nachbarländern.

Screenshot (50)

Bild: Amazon Fresh; Screenshot: Anton Dietel/smartnweb

Bisher gibt es Amazon Fresh nur in den USA. Aber auch dort ist das Angebot nur auf die Regionen um Los Angeles, San Francisco und Seattle begrenzt.

In welchen Regionen Amazon Fresh hierzulande dann zur Verfügung stehen soll ist unklar. Aber so wie es aussieht wird der Dienst wohl in ganz Deutschland als auch in Österreich und anderen Nachbarländern der Bundesrepublik zur Verfügung stehen.

Hierzulande soll sich das Angebot anscheinend vor allem an dem Sortiment eines normalen Supermarkts orientieren und so den klassischen Supermärkten und Discountern wie EDEKA, Rewe, Aldi oder Lidl das Wasser abgraben.

Allerdings hat laut Spiegel Online im letzten Jahr eine Umfrage ergeben, dass die meisten Deutschen am normalen Einkauf über das Internet eigentlich eher weniger interessiert sind.

Nur 5 % bestellen regelmäßig Lebensmittel über das Internet. 3 von 4 Deutschen haben bisher noch nie ihre „normalen“ Einkäufe im Netz erledigt – mich eingeschlossen.

Ich finde das an sich keine schlechte Idee von Amazon. Allerdings ist das Unternehmen aus dem US-amerikanischen Seattle im Bundesstaat Washington damit längst nicht der erste Onlinehändler der sich mit Lebensmitteln versucht.

Amazon Logistikzentrum

Bild: Amazon

Es ist auf jeden Fall etwas, was man einmal ausprobieren könnte, wenn es denn irgendwann möglich ist.

Mich würde vor allem interessieren ob und wie frisch die Waren sind und ob sie qualitativ mit dem Angebot des nächstgelegenen Supermarktes vergleichbar sind.

Natürlich der wohl entscheidenste Faktor: der Preis. Kann ein Onlinehändler denn zum Beispiel mit den Tiefstpreisen der Discounter mithalten, die sich täglich gegenseitig unterbieten?

Was denkt ihr? Ein Geschäftsmodell mit Zukunft? Oder eher ein kläglicher Versuch von Amazon auch noch andere Produktbereiche dominieren zu wollen? Ab damit in die Kommentare!

Via: Spiegel Online; Quelle: BILD

Titelbild: Visitor7 – Wikipedia/CC