smartnweb https://smartnweb.de News - Reviews - Tutorials Sat, 25 Apr 2015 12:41:48 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.2 smartnweb weekly: Windows 10, WhatsApp Web, MegaChat und Google https://smartnweb.de/2015/01/27/smartnweb-weekly-windows-10-whatsapp-web-megachat-und-google/ https://smartnweb.de/2015/01/27/smartnweb-weekly-windows-10-whatsapp-web-megachat-und-google/#comments Tue, 27 Jan 2015 06:00:55 +0000 https://smartnweb.de/?p=8173 — weiterlesen —]]> Die letzte Woche war nach langer Zeit nun einmal wieder voll mit Neuigkeiten rund um Soft- und Hardware. Dabei ging es vor allem um Microsoft und seine Vorstellung von Windows 10 und anderen neuen Produkten, WhatsApp mit seiner (eingeschränkten) Webversion, Kim Dotcom mit seinem Skype-Konkurrenten MegaChat und Gerüchte um Googles Ambitionen als Mobilfunkanbieter in den USA.

Microsoft Windows 10, HoloLens und Co.


Nach langem Warten hat Microsoft in der vergangenen Woche endlich die neue Windows-Version 10 vorgestellt. Nachdem sowohl Windows 8 als auch die Nachfolgerversion 8.1 auf Grund ihrer Unausgereiftheit eher weniger erfolgreich waren, möchte Microsoft mit Windows 10 nun alles richtig machen. Mit der neuen Version des Microsoft Betriebssystems kommt der Desktop nun wirklich wieder. Das Kachelmenü dient in Windows 10 noch als allgemeines Startmenü, welches man über das, aus Windows 8 bekannte, Menü-Icon aufrufen kann. Weitere Neuheiten sind zum Beispiel die Integration des Sprachassistenten Cortana, ein runderneuerter Browser namens Spartan und die Integration von abgespeckten Gratis-Office-Funktionen. Das Upgrade von Windows 7, Windows 8 und 8.1 auf Windows 10 soll im ersten Jahr kostenlos sein. Dieser Umstand hat bei einigen Hardware-Herstellern nun schon für Aufregung gesorgt (WinFuture). Alle Neuheiten von Windows 10 hat Carsten Drees bei MobileGeeks beschrieben.

Microsoft Windows 10

Neben Windows 10 hat Microsoft auch noch einige weitere Produkte und Funktionen vorgestellt. Ganz besonders interessant ist dabei Microsofts Pendant zu Google Glass und Oculus Rift mit dem viel versprechenden Namen HoloLens: eine Brille die Videotelefonie, Gaming und sogar den Fernseher ersetzen soll. Mehr dazu bei Caschys Blog. Einen lesenswerten Kommentar zum kompletten Microsoft-Event gibts von Sascha Pallenberg.

Microsoft HoloLens

WhatsApp als Webversion

Ebenfalls lange haben die Nutzer von WhatsApp auf diese Funktion gewartet; jetzt ist sie endlich da. Am vergangenen Mittwoch hat die Facebook-Tochter WhatsApp endlich eine Web-Funktion des sehr weit verbreiteten Messengers vorgestellt (SmartDroid). Allerdings ist die Nutzung von WhatsApp im Browser mit einigen Voraussetzungen verbunden, die schon wieder viele Nutzer ärgern. Erst einmal funktioniert der Webdienst nämlich nur im Chrome Browser und iPhone-Nutzer sind derzeit noch komplett außen vor. Außerdem erfordert der Service das eingeschaltete und mit dem Internet verbundene Smartphone, auf dem WhatsApp installiert ist. Eine reine Web-Nutzung ist nicht möglich und wohl auch nicht geplant.

WhatsApp Web Client smartnweb

Kim Dotcoms MegaChat als Skype-Konkurrenz

Kim Dotcom will weiterhin hoch hinaus. Nach dem Shutdown von Megaupload und seiner Verfolgungsjagd mit den US-Behörden hatte Kim Schmitz (sein eigentlicher Name) in Neuseeland in 2013 seinen neuen Cloud-Anbieter Mega gegründet. Seitdem hat sich einiges getan, Mega hat eigenen Angaben zufolge mehr als 15 Mio. registrierte Nutzer und nun möchte es Schmitz mit seinem neuen Service MegaChat mit niemand geringerem als Skype aufnehmen. MegaChat soll zuverlässige Videotelefonie, Messaging und das Übertragen großer Datenmengen im Browser möglich machen. Zur Veröffentlichung spuckt Kim Dotcom große Tone, doch in einem ersten Test von TechCrunch erweist sich MegaChat allerdings noch nicht so zuverlässig wie versprochen.

Google als Mobilfunkanbieter in den USA

Auch von Google gibt es wieder einmal Neuigkeiten. Verschiedenen Berichten zufolge plant der Internetriese aus Mountain View zukünftig eigene Mobilfunktarife in den USA anzubieten. Dazu befindet sich Google in Verhandlungen mit den US-Netzbetreibern Sprint und T-Mobile USA, von denen offenbar Netzkapazitäten gekauft werden sollen. Mehr dazu beim BusinessInsider (auf Englisch).

Google Logo Mountain View ]]>
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Das war 2014 auf smartnweb – ein Jahresrück- und Ausblick https://smartnweb.de/2015/01/06/das-war-2014-auf-smartnweb-ein-jahresrueck-und-ausblick/ https://smartnweb.de/2015/01/06/das-war-2014-auf-smartnweb-ein-jahresrueck-und-ausblick/#comments Tue, 06 Jan 2015 17:16:49 +0000 https://smartnweb.de/?p=8153 — weiterlesen —]]> Und schon wieder ist ein Jahr rum. Auch wir von smartnweb wünschen, wenn auch etwas verspätet, allen Leserinnen und Lesern, Fans und FollowerInnen ein frohes neues Jahr 2015.

Das vergangene Jahr 2014 hat eine Menge an neuen Geräten, Services und Ideen gebracht. Einige Firmen und Startups wechselten den Besitzer. Darunter auch Whatsapp, das im Februar 2014 von Facebook gekauft wurde. Dieser Verkauf führte vor allem hierzulande bei vielen verunsicherten und verärgerten Nutzern dazu, dass sie anfingen sich auf die Suche nach sichereren Alternativen zu machen. So kommt es dann auch, dass der meistgelesene Artikel auf smartnweb sich mit den Vor- und Nachteilen der beliebtesten Messenger-Apps beschäftigt.

Aber auch viele andere Themen haben unsere LeserInnen im letzten Jahr beschäftigt. Unter den Top 10 befinden sich einige Artikel die noch aus dem Jahr 2013 stammen und trotzdem noch immer aktuell und interessant scheinen. Besonders freut uns auch, das unser erstes smartnweb Talk mit Elmastudio so erfolgreich war und noch immer ist. Nachfolgend sind die Top 10 der beliebtesten Artikel des Jahres 2014 auf smartnweb zu sehen:

Auch für das Jahr 2015 erwarten wir viele Neuheiten und Innovationen. Ich denke, dass vor allem die Verknüpfung all der Elektronik, die wir tagtäglich mit uns rumtragen, immer wichtiger wird. Ein wichtiges Thema für 2015 wird auf alle Fälle das Connected Car sein. Nachdem sich im letzten Jahr nun die Giganten Apple und Google mit ihrer jeweiligen Smart Car Lösung in Stellung gebracht haben wird sich zeigen, wie das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Systemen (Smartphone/Tablet, Bordcomputer und herkömmlicher Bordelektronik) gelöst wird, sodass die vom Auto zur Verfügung gestellten Informationen auch auf anderem Wege genutzt werden können. Besonders interessant finde ich dabei auch die Idee eines selbstfahrenden Autos, das anhand verschiedener Daten schon bald sicherer fahren könnte, als es einem Menschen jemals möglich sein wird.

smartnweb-2015

Natürlich werden uns die mehr oder weniger herkömmlichen Themen, also Smartphones, Tablets und PCs, auch weiterhin beschäftigen. Ob dabei allerdings in diesem Jahr noch bahnbrechende Technologien in die Produkte Einzug halten werden, wage ich zu bezweifeln. Sicherlich kann man alle Produkte jedes Jahr immer wieder aktualisieren und dabei einen neuen, noch schnelleren Prozessor, ein Display mit einer noch höheren Auflösung und eine noch viel bessere Kamera einbauen. Das führt aber langfristig dazu, dass die Produkte nicht mehr besonders oder einzigartig sondern eher langweilig und austauschbar sind. Trotzdem erwarten wir mit Spannung zum Beispiel ein neues iPad oder eventuell sogar ein neues MacBook von Apple und beobachten auch jetzt alle Neuigkeiten und Neuheiten von der CES 2015 in Las Vegas.

Obwohl wir in letzter Zeit nur sehr wenige Artikel veröffentlicht haben, möchte ich abschließend noch einmal betonen, dass es auch in 2015 garantiert viele spannende Themen, hilfreiche Tipps und Tutorials, Ratgeber und Interviews mit interessanten und inspirierenden Menschen geben wird.

Vielen Dank für ein erfolgreiches Jahr 2014 und auf ein interessantes 2015.

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smartnweb weekly – Cortana, google.com und Wire https://smartnweb.de/2014/12/08/smartnweb-weekly-cortana-google-com-und-wire/ https://smartnweb.de/2014/12/08/smartnweb-weekly-cortana-google-com-und-wire/#comments Mon, 08 Dec 2014 16:26:24 +0000 https://smartnweb.de/?p=8135 — weiterlesen —]]> Eine neue Woche, eine neue Ausgabe von „smartnweb weekly“. Da in den vergangenen Tagen nicht allzu viele riesige News durch das Web gegangen sind, möchte ich die heutige Ausgabe von „smartnweb weekly“ auf drei meiner Meinung nach und für mich interessanten Themen beschränken: Cortana auf Windows 10, google.com im Material Design und eine neue deutsche App namens „Wire“. Los geht’s!

Cortana unter Windows 10 auf dem Desktop


Es ist noch nicht allzu lange her, dass Microsoft uns auf einer kleinen Veranstaltung den ersten Ausblick auf das im kommenden Jahr erscheinende Windows 10 gegeben hat. Für Tech-Enthusiasten gibt es seit diesem Event bereits die Möglichkeit eine sehr frühe Testversion des OS auszuprobieren: die Technical Preview. Was nun neu ist, ist der erste Ausblick auf eines der großen Features, das Windows 10 mit sich bringen wird: Cortana. Die sprachgewandte Assistentin, die Microsofts Antwort auf Siri (und Google Now) darstellt, hat ihr Debüt für Windows Phone hingelegt.

Früh war allerdings klar, dass die digitale Assistentin auch den Weg auf den Desktop finden wird. Apple plant das für Siri ebenfalls. In einem Video kann man nun die ersten Funktionen von Cortana in der Beta-Version von Windows 10 sehen. Das Interface ist noch nicht finalisiert und auch die Features umfassen noch nicht alles, was möglich sein wird, doch der erste Eindruck ist nicht schlecht. Schaut euch Cortana auf dem Desktop an:

google.com im Material Design


Die zweite Nachricht ist ein Design-Mockup und betrifft Google. Designer Aurélien Salomon präsentiert auf Dribbble, wie er das Material Design von Google auf google.com anwenden würde. Da die Google-Suche wohl noch immer der meist genutzte Service von Google ist, nehme ich an, dass die Firma sich sehr gut überlegen wird, ob man eine solche gestalterische Umwälzung wirklich vornimmt, denn viele Nutzer könnten von der neuartigen Oberfläche durchaus irritiert oder gar abgeschreckt sein. Ich hingegen finde die Designidee von Aurélien Salomon fantastisch und könnte mir google.de in diesem Aussehen (vielleicht als optionale Einstellung) sehr gut vorstellen. Was meint ihr?

Google Suche Material Design Google Suche Material Design 2

Wire: die deutsche Messaging App


Ein deutsches Startup aus Berlin hat sich wie viele andere in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, den Markt der Messaging-Apps umzukrempeln. Besonders nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook scheint das Thema mehr und mehr an Popularität zu gewinnen.

WireWas das deutsche Startup, das ihre App „Wire“ nennt womöglich interessant machen könnte: An dem Projekt ist einer der Mitbegründer von Skype beteiligt, Janus Friis. Unter dessen Anleitung soll ein konkurrenzfähiger Messenger entstehen. Dabei sticht die App insbesondere durch eins ins Auge: das Design.

Sehr minimalistisch und schick hat das Startup aus Berlin seine Apps gestaltet. Ich finde das Design klasse und könnte mir schon vorstellen, ein paar würdige Gegner für WhatsApp (wie Threema und Telegram) zu nutzen, wenn genügend meiner Bekannten das ebenfalls tun. Das ist wohl das Schwierige am Erfolgsmodell der neuen Messenger: die Nutzer umzustimmen.

Wire sollte man als deutsches Startup aber durchaus mal im Auge behalten und ausprobieren. Nicht verwirren lassen übrigens: Die Entwickler sitzen in Berlin, der Firmensitz ist Zürich. Also gleich für Deutschland und die Schweiz interessant.
Abgesehen vom schicken Design, bietet die App zwar keine revolutionären Features, die andere nicht böten, doch alles in allem, ist der Start in Ordnung. Großer Vorteil gegenüber WhatsApp sind übrigens die Desktop-Apps (Windows-Version kommt in Kürze) für Wire, eine Webversion wird laut der Webseite auch bald folgen. Apps für iOS und Android sind selbstredend vorhanden, nur Windows Phone geht momentan leer aus, was auf dem Messengermarkt eher ein Minuspunkt ist. Ich werde das Projekt dennoch weiter verfolgen und mal ausprobieren. Was denkt ihr? Brauchen wir mehr Messenger oder reicht es langsam?

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smartnweb talk – Webdesigner Osvaldas Valutis https://smartnweb.de/2014/12/06/smartnweb-talk-webdesigner-osvaldas-valutis/ https://smartnweb.de/2014/12/06/smartnweb-talk-webdesigner-osvaldas-valutis/#comments Sat, 06 Dec 2014 10:39:41 +0000 https://smartnweb.de/?p=8128 — weiterlesen —]]> In unserem ersten Artikel aus der Reihe „smartnweb talk“ haben wir ein tolles Gespräch mit Elmastudio geführt. Nun in der zweiten Episode gibt uns Osvaldas Valutis einige Eindrücke aus seinem Leben als freiberuflicher Webdesigner. Das originale Interview auf Englisch könnt ihr übrigens auf smartnweb.com, der englischen Version unseres Blogs, die gerade online gegangen ist, lesen. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Osvaldas für die Zusammenarbeit. Und nun: genießt das zweite Interview unserer Reihe „smartnweb talk“!

Hi Osvaldas, vielen Dank für dieses Interview mit dir. Für all die Leser, die dich nicht kennen, könntest du dich kurz vorstellen?

Osvaldas ValutisHi, danke für die Einladung. Mein Name ist Osvaldas Valutis, ich bin ein freiberuflicher Webdesigner aus Klaipėda, Litauen. Neben der Arbeit mit meinem Klienten pflege ich meine eigene RSS-App Readerrr. Als Resultat dieser Beschäftigung veröffentliche auf meinem Blog osvaldas.info regelmäßig Techniken und Tipps rund ums Webdesign.

Du bist ein Webdesigner mit Herz. Wie kam es dazu? Wann hast du begonnen, dich für die Webprogrammierung zu interessieren?

Schon in meiner Kindheit habe ich damit begonnen, mich zu fragen, was in dem elektronischen Spielzeug steckte, das ich bekam. Das hat meine Eltern natürlich wahnsinnig gemacht, weil sie dachten, dass ich das Spielzeug, das sie mir kauften, sinnlos zerstöre. Heute sehe ich das als den Drang an, wissen zu wollen, wie Dinge funktionieren. Später dann so in der 7. Klasse bekam ich meinen ersten Computer und fing an, Pascal und Delphi zu lernen. Als schließlich das Internet einschlug, begann ich sofort Webseiten zu gestalten.

Vieles deiner Arbeit veröffentlichst du kostenlos auf deinem Blog. Ist bloggen eine deiner Leidenschaften neben dem Webdesign?

Auf jeden Fall! Jedes Projekt, an dem ich arbeite, generiert Nebenprodukte – Webdesign-Techniken und -Erfahrungen. Ich genieße es, diese Dinge auf meinem Blog mit Interessierten und anderen Webdesigner zu teilen. Dadurch bin ich zunehmend in der Webdesign-Community involviert und ich verfolge selbst die aktuellsten Trends und Entdeckungen.

Was gefällt dir an aktuellen Webdesign-Trends und was eher nicht?

osvaldasvalutisIch würde das vergangene Jahr als Jahr der Performance bezeichnen. Web Performance ist immer mehr zu dem wichtigsten Faktor meiner Arbeit geworden. Ich bin obsessiv damit beschäftigt, effizienteren Code zu schreiben, Webseiten-Inhalte optional zu laden und mehr. Es freut mich, dass mehr und mehr Web Designer diese Ideen umsetzen.

Was ich hingegen meistens ignoriere, sind experimentelle Techniken wie “Tetris with pure-CSS”, weil sie meiner Meinung nach zu wenig praktischen Nutzen aufweisen. Ich sage nicht, dass sich niemand damit beschäftigen sollte, aber Ich kümmere mich lieber um Lösungen für praktische Probleme.

Was ist für dich entscheidender: das Design einer Webseite oder der Inhalt? Oder kann man beides nicht trennen?

Der Inhalt ist immer wichtiger als das Aussehen. Leute kaufen viel eher die Dinge mit praktischem Nutzen, als diejenigen, die nur gut aussehen. Doch ein schönes Design macht jeden guten Inhalt noch wertvoller. Deshalb ist die Kombination aus gutem Inhalt und tollem Design das beste.

Was denkst du, ist als Webdesigner das wichtigste Merkmal, um erfolgreich zu sein?

Ich denke, es ist die Präferenz für Qualität vor Quantität. Ein qualitativ erfolgreiches Produkt zu kreieren, braucht oft mehr Zeit und manchmal bedeutet mehr Zeit, dass man ein wenig Geld (durch weniger Aufträge z.B.) einbüßen muss. Aber ich glaube, wenn man die richtige Balance gefunden hat, ist man erfolgreich. Und noch eins: Nie aufhören zu lernen!

Wenn du kein Webdesigner wärst, was wäre dein Job? Hast du eine zweite Leidenschaft?

Webseiten zu designen heißt, Nutzererfahrungen zu gestalten. In dieser Richtung würde ich definitiv bleiben. Statt Webseiten könnten es aber genauso gut Autoamaturenbretter sein.

Als Webdesigner bist du ständig auf der Suche nach Inspiration. Was ist für dich dabei die beste Quelle? Schaust du dir andere Webseiten an, wirst du inspiriert von Printmedien, oder von etwas völlig anderem wie Reisen oder Natur?

Ich denke, was mich am meisten inspiriert, sind Menschen: ihre Geschichten in Magazinen zu lesen oder interessante Leute um mich herum zu beobachten, wie sie ihre Ziele erreichen.

Quelle & Bilder: osvaldas.info

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iOS 9 Konzept mit interessanten Feature-Ideen https://smartnweb.de/2014/11/28/ios-9-konzept-mit-interessanten-feature-ideen/ https://smartnweb.de/2014/11/28/ios-9-konzept-mit-interessanten-feature-ideen/#comments Fri, 28 Nov 2014 18:20:29 +0000 https://smartnweb.de/?p=8119 — weiterlesen —]]> Es ist Freitagabend und ich möchte hier mit einem kleinen Video-Konzept zu iOS 9 das Wochenende schonmal sozusagen einklingen lassen. In dem Video auf dem Youtube-Kanal von Ralph Theodory sind einige interessante neue Features für Apples mobiles OS zu sehen, die durchaus eine Überlegung wert wären, auch wenn ebenso einiges dabei ist, was vermutlich noch nicht oder gar nicht machbar wäre. Dennoch fände ich besonders die Support Features, die Anpassungsmöglichkeiten für den Lockscreen und einige zusätzliche Einstellungen erwähnenswert an Apples Stelle. Schaut euch das Video einfach mal an:

Natürlich wird Apples iOS 9 vermutlich keines dieser Features enthalten, sondern mit eigenen mehr oder minder neuen Ideen aufwarten, auf die ich gespannt bin, aber Konzepte, ob zu Design oder Funktionen, machen mich immer neugierig.

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smartnweb weekly – Lollipop für Samsung, Spotify Family, Google & Kiss https://smartnweb.de/2014/11/24/smartnweb-weekly-lollipop-fuer-samsung-spotify-family-google-kiss/ https://smartnweb.de/2014/11/24/smartnweb-weekly-lollipop-fuer-samsung-spotify-family-google-kiss/#comments Mon, 24 Nov 2014 18:19:41 +0000 https://smartnweb.de/?p=8110 — weiterlesen —]]> Eine neue Woche ist da und damit ist es Zeit, die vergangenen Nachrichten und interessanten Neuigkeiten zu rekapitulieren: unser Wochenüberblick „smartnweb weekly“ geht in die nächste Runde. Diesmal mit Samsung, Google, Spotify und einer Klasse Technologie namens „Kiss“.

Android 5.0 Lollipop auf Samsung Galaxy Geräten


Lollipop auf dem S5Erst letzte Woche berichteten wir über den Start von Android 5.0 alias Lollipop auf kompatiblen Geräten wie Nexus 5, 7 und 10. Aber natürlich sind diese Geräte nur ein Bruchteil der aktuellen, verfügbaren Android-Smartphones auf dem Markt. Und für diese wird das Update auf Lollipop ebenso heiß erwartet.
In einem Video präsentiert uns SamMobile zumindest schonmal wie Android 5.0 auf dem Galaxy S4 und S5 aussehen wird. Noch ist das Update zwar nicht verfügbar, doch es könnte nicht mehr allzu lange dauern. Schaut euch die Videos hier an:

Spotify Family


Spotify Family ist da. Der Dienst, den ich bereits vor ein paar Wochen kurz angesprochen habe, ist nun offiziell für uns in Deutschland verfügbar. Mit dem Dienst ist es nun möglich neben seinem Premium-Account für weiterhin 9,99 € vier weitere Premium-Accounts für Familienmitlglieder mit Rabatt anzulegen. Nur 5 Euro mehr kostet jeder Familienaccount extra. So kann man zu Zweit für 14,99, zu Dritt für 19,99 € usw. werbungsfreie Musik auf allen Endgeräten gleichzeitig genießen. Kein nerviges Unterbrechen des Streams mehr, wenn man einen Account gemeinsam nutzt und der andere auch Musik hören will. Für 5 € mehr finde ich das Angebot durchaus interessant. Was denkt ihr?

Google Suche markiert mobilfreundliche Webseiten


Responsive Webdesign – Webseiten, die unserer heutigen Multiscreenwelt angepasst sind – ist ein Muss für jeden Webdesigner. Nett, dass Google die Arbeit nun auch mit einer entsprechenden Kennzeichnung für mobilfreundliche Seiten in den Suchergebnissen kenntlich macht. Ob eine Seite dieser Markierung entspricht, kann man übrigens hier prüfen.
Zudem ist es gut möglich, dass diese Markierung in Zukunft als Faktor für das Webpage-Ranking herhalten könnte, da es einfach unumgänglich ist, dass Webseiten an die aktuellen Gegebenheiten angepasst sind. Ich fände den Schritt sehr richtig.

Die Merkmale, die eine mobilfreundliche Webseite lauf Google erfüllen sollte, sind übrigens folgende:

  • 1. Verzicht auf Software, die auf mobilen Endgeräten unüblich ist, etwa Flash
  • 2. Verwendung von Texten, die ohne Zoom lesbar sind
  • 3. Anpassung der Inhalte an die Screen-Größe, so dass Nutzer nicht in die Breite scrollen oder zoomen müssen
  • 4. Platzierung von Hyperlinks in genügend Abstand zueinander, so dass man keine Probleme hat, einen bestimmten anzuklicken

Ultraschnelle Datenübertragung dank „Kiss“


Kennt ihr „Kiss“? Also nicht die Band, sondern die Datentechnologie? Nein. Dann solltet ihr euch mal darüber informieren, denn das könnte der nächste Standard in Sachen Datenübertragung werden.

Keyssa ist die Firma dahinter und auf einer Präsentation von Kiss wurde gezeigt wie ein Full HD Film (Avatar) in kaum 5 Sekunden von einer Festplatte auf ein Tablet übertragen wurde… und das ganz OHNE Kabel. Denn Kiss soll nicht etwa die Kabelübertragung mit USB ablösen, sondern gleich die kabellose noch dazu. Das könnte unter Umständen sogar mobile Geräte ohne jeden Datenanschluss (USB, Thunderbolt) ermöglichen, so dass diese Geräte (gepaart mit kabellosem Laden) ganz und gar ohne lästigen Kabelsalat auskommen könnten. Klingt fast zu futuristisch, ist mit Kiss aber in nicht allzu weite Ferne gerückt. Sehr spannend, das Ganze. Nächstes Jahr sollen erste Geräte mit Kiss erscheinen. Sicherheit bei der Übertragung ist übrigens auch ein wesentlicher Punkt in der Entwicklung von Kiss. Klingt doch toll: Bis zu 6 Gbit/s, sicher und ganz ohne Kabel auf allen möglichen Endgeräten. Also ich bin jetzt schon überzeugt.

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smartnweb weekly: Android Lollipop, iPhone 8 Konzept, erstes Lumia ohne Nokia https://smartnweb.de/2014/11/17/smartnweb-weekly-android-lollipop-iphone-8-konzept-erstes-lumia-ohne-nokia/ https://smartnweb.de/2014/11/17/smartnweb-weekly-android-lollipop-iphone-8-konzept-erstes-lumia-ohne-nokia/#comments Mon, 17 Nov 2014 16:55:34 +0000 https://smartnweb.de/?p=8043 — weiterlesen —]]> Auch in der vergangenen Woche haben uns wieder einige Themen in der Techwelt beschäftigt. Vor allem das Update auf Android 5.0 Lollipop war seit dem 12. November ein wichtiges Thema. Weitere Themen waren ein Konzept für ein neues iPhone und das erste Lumia Smartphone von Microsoft. Außerdem möchte ich auch noch einmal auf unser sehr gelungenes Interview mit Elmastudio und den smartnweb Ratgeber zu Smartphone-Tarifen in den USA hinweisen.

Android 5.0 Lollipop

Google Mountain View BikeBereits in den Vorwochen und auch im letzten smartnweb weekly war Android Lollipop ein Thema gewesen. Eigentlich sollte der Rollout von Googles bisher größtem Android-Update nämlich schon in vollem Gange gewesen sein. Doch dann gab es beim Updaten des Nexus 5 schwerwiegende Batterieprobleme und der Rollout wurde auf den 12. November 2014 verschoben. Am vergangenen Mittwoch dann startete der zweite Versuch. Seitdem werden nach und nach alle Google Nexus und Play Edition Geräte mit dem Update versorgt. Auch weitere Hersteller haben bereits Updates für ihre Geräte angekündigt. LG hat mittlerweile seinem G3 auch bereits das Update auf Android Lollipop spendiert und war damit fast schneller als Google.

 

iPhone 8 Konzept

Kaum ist das neueste iPhone vorgestellt, kommen auch schon die ersten Konzepte und Gerüchte um die nächste Version von Apples Highend-Smartphone auf. Der Designer Steel Drake hat ein hübsches und sehr umfangreiches Konzept für ein iPhone 8 (MacLife.de) veröffentlicht. Zu finden ist das ganze auf dem Behance-Profil von Steel Drake.

iPhone 8 Konzept Steel Drake

Das erste Lumia von Microsoft ohne Nokia

Nach dem Kauf von Nokia durch Microsoft war absehbar, dass die Redmonder neben vielen anderen Diensten und Produkten auch Nokias Smartphone-Marke Lumia umbenennen werden. Das ist mit dem Microsoft Lumia 535 nun offiziell geschehen. Das Low Budget Smartphone kommt mit Windows Phone 8.1 zu einem Preis von günstigen 119 Euro und markiert das Ende und den Neubeginn einer Ära. Alle Informationen zum ersten richtigen Microsoft Lumia (Caschys Blog).

Quellen: Caschys Blog 1 2 Mac Life Steel Drake Behance smartnweb Titelbild: Anton Dietel

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smartnweb Ratgeber: Smartphone-Tarife und mobiles Internet in den USA https://smartnweb.de/2014/11/13/smartnweb-ratgeber-smartphone-tarife-und-mobiles-internet-in-den-usa/ https://smartnweb.de/2014/11/13/smartnweb-ratgeber-smartphone-tarife-und-mobiles-internet-in-den-usa/#comments Thu, 13 Nov 2014 06:00:57 +0000 https://smartnweb.de/?p=5921 — weiterlesen —]]> Jedes Mal wenn ich mich außerhalb von Deutschland bewege ist so ziemlich das erste, worüber ich nachdenke, der Handy- bzw. Smartphone-Tarif. Meistens geht es mir allerdings nicht um Minuten, um irgendwelche Gespräche zu führen oder SMS, sondern um einen passenden Datentarif. Sicher könnte man, wenn man im Ausland ist, sich auch mit dem Hotel-WLAN oder dem WiFi in Fastfood-Ketten oder Cafés begnügen. Darum soll es hier aber nicht gehen.

In Deutschland gibt es für mobiles Internet ja eine relativ große Auswahl an verschiedenen Anbietern, die sich auf vier verschiedene Handynetze verteilen. Von den Netzbetreibern selbst, über große Anbieter wie 1&1 ohne eigenes Netz, bis hin zu kleinen Discountanbietern ist so ziemlich alles zu finden. Wer allerdings das beste Netz oder höhere Geschwindigkeit mit LTE nutzen möchte, muss sehr bis sehr, sehr tief in die Tasche greifen.

In den USA ist das mit den Tarifen in vielerlei Hinsicht ähnlich, aber in manchen Punkten muss man dann doch noch ein paar Unterschiede beachten. Erst einmal ist es dort nämlich eine sehr seltene Angelegenheit, dass man mit einem Smartphone unterwegs ist, das nicht von einem Netzbetreiber bzw. Anbieter stammt. So ziemlich alle Anbieter verkaufen ihre Verträge NUR mit einem neuen, und natürlich vermeintlich deutlich preiswerteren, Smartphone. Das bedeutet das ganze Programm von Netlock über SIM-Lock bis hin zu vorinstallierten und nicht entfernbaren Apps. Deswegen ist ein durchschnittlicher US-Amerikaner auch ziemlich entsetzt, wenn er hört, dass das iPhone 6 in der freien „unlocked“-Version eigentlich mindestens 650 US-Dollar, statt der 199,90 US-Dollar mit Vertrag, kostet.

us_netzbetreiber

In den USA gibt es vier verschiedene, große Netzbetreiber und Handynetze. AT&T, Verizon, Sprint und T-Mobile sind die vier, die den Markt dominieren und jeweils große Teile des Landes mit ihren Netzen abdecken. Es gibt auch noch kleinere regionale Anbieter, die jeweils nur einen einzigen oder ein paar Bundesstaaten abdecken. Diese Anbieter möchte ich aber in diesem Artikel außen vor lassen, um Informationen anzubieten, mit denen man in nahezu jedem Bundesstaat der USA zu einem Smartphone- bzw. Handy-Tarif kommt.

GSM und CDMA – Warum für Europäer in den USA nur zwei Netze zur Wahl stehen

Als ich also auf der Suche nach einem passenden Tarif für mein Google Nexus 5 war, welches ich in Deutschland im Google Play Store gekauft hatte, musste ich nach einiger Zeit und verschiedenen Telefonaten feststellen, dass ich wohl nur die Wahl zwischen zwei Handynetzen haben würde: AT&T und T-Mobile. Bei Sprint teilte man mir am Telefon mit, dass man überhaupt keine SIM-Karten anbiete. Bei Verizon sah es ganz ähnlich aus. Das hat allerdings auch einen entscheidenden Grund: sowohl Verizon als auch Sprint nutzen nicht den GSM- sondern den CDMA-Netzstandard, welcher von den meisten, wenn nicht sogar allen, in Europa vertriebenen Smartphones und normalen Handys nicht unterstützt wird. Warum das so ist? Als die ersten Mobiltelefone aufkamen und auch die Netze entsprechend ausgebaut wurden, beschlossen die europäischen Netzanbieter der ersten Stunde einen gemeinsamen Netzstandard namens GSM zu entwickeln. Dieser wird heutzutage von allen Anbietern in Europa und den meisten Netzbetreibern in anderen Ländern der Welt verwendet. Allerdings entwickelte Qualcomm, in den 80ern ein großer Player in der Mobilfunkbranche, in Nordamerika einen eigenen Mobilfunkstandard, CDMA genannt. Diesen verwenden heutzutage, neben Sprint und Verizon in den USA, auch noch ein paar andere Netzbetreiber in Australien, Kanada, Indien und Brasilien. GSM-Geräte unterstützen keine Frequenzen die von CDMA genutzt werden; mit CDMA-Geräten ist es entsprechend umgekehrt.

Weitere Informationen zum Thema GSM und CDMA:

CDMA vs. GSM – Was ist der Unterschied? – PCMag.com (auf Englisch)

CDMA-iPhone: Was ist CDMA und wem nützt es – MacLife.de

Nachdem mir also bewusst geworden war, dass ich nur GSM-Netze nutzen kann, war der nächste Schritt die Suche nach Tarifen bei AT&T und T-Mobile.

AT&T – Das wahrscheinlich am besten ausgebaute Netz, aber auch entsprechend teurer

AT&T ist eigenen Angaben zufolge mit mehr als 110 Millionen Mobilfunk-Kunden der größte Mobilfunkanbieter der USA. Der Konzern mit Sitz im texanischen Dallas bietet neben Mobilfunk auch DSL bzw. Kabel-Internet und Kabel-Fernsehen an. Genauso wie alle anderen Netzbetreiber in den USA und auch wie die Netzbetreiber bei uns in Deutschland, möchte AT&T seine Kunden natürlich langfristig mit möglichst teuren Verträgen binden. Entsprechend günstig erscheinen dabei bekanntlicherweise dann die im Preis enthaltenen Smartphones. Die Tarifstruktur von AT&T ist sehr auf Familien ausgerichtet. Die Vertragstarife bei AT&T beginnen bei 65 Dollar für die erste und die zweite Nummer („line“) und ab drei Nummern kostet jede weitere Nummer nur noch 15$. Dieses Vertragsprinzip, welches sich vor allem an Familien richtet, wurde vor etwa einem Jahr bei AT&T, Verizon und Sprint quasi gleichzeitig eingeführt.

Bei AT&T nennt sich das Ganze AT&T MobileShare Value. Jede Familie oder Gruppe von Freunden hat dabei ein gemeinsames Datenvolumen und kann dieses unter allen Teilnehmern aufteilen. Gesprächsminuten und SMS sind für alle Teilnehmer unbegrenzt. Solch ein Vertrag lohnt sich aber natürlich nur wenig, wenn man nur für ein paar Wochen, ein paar Monate oder sogar ein Jahr in den USA weilt.

Also schaute ich mich bei AT&T auf der Webseite nach einem Prepaid-Tarif um und besuchte auch einen AT&T-Store.

AT&T bietet unter dem Namen GoPhone verschiedene Prepaid-Handys- und Smartphones sowie ein paar Tarife an.

Und damit wären wir endlich dort angelangt, wo wir hinwollen. Die entsprechenden Tarife von AT&T, die es möglich machen, dass du dein Smartphone auch in den USA nutzen kannst, beginnen bei 25$ für 250 Gesprächsminuten, unlimitierten SMS in die USA und unlimitierten SMS nach Mexico und 100 weiteren Ländern wie zum Beispiel Deutschland. Dieser Tarif kommt allerdings völlig ohne ein Datenvolumen daher. Für 5 Dollar zusätzlich im Monat bekommt man mickrige 50 MB Datenvolumen. Für 40 US-Dollar gibt es 500 Minuten, unlimitierte SMS und 500 MB Datenvolumen inklusive. Wer diese 500 MB versurft hat, zahlt 5$ für jede weiteren 100 MB. Als umfangreichstes Paket bietet AT&T dann noch einen Tarif für 60 Dollar im Monat an, der 2.5 GB Datenvolumen und unbegrenzte Gesprächsminuten und SMS bietet. Zu allen Tarifen kann man für 5 Dollar im Monat 250 Minuten in 50 Länder in der Welt telefonieren.

Neben den 30-Tage-Verträgen gibt es bei AT&T auch einen Tagestarif. Für 2 Dollar pro Tag gibt es unbegrenzte Minuten und SMS, Daten werden in 5KB Schritten für jeweils 1 Cent abgerechnet.

Einen Überblick über die Netzabdeckung von AT&T gibt es auf der AT&T Coverage Map.

Wer ein sehr verlässliches und fast in den ganzen USA verfügbares Mobilfunknetz zur Verfügung haben möchte, kann sich die GoPhone-Prepaid SIM-Karte auch schon vor seinem Abflug in die USA bei Amazon oder USA Sims bestellen.

T-Mobile USA – Ein wenig preiswerter und einfacher, aber nicht überall verfügbar

Wusstet ihr eigentlich, dass die Deutsche Telekom, die derzeit laut Fachmedien das beste Mobilfunknetz in Deutschland bietet, auch in den USA ein Tochterunternehmen hat? Es nennt sich T- Mobile USA und unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht groß von T-Mobile in Deutschland. Der Name ist gleich, die Farben sind die selben und selbst die Werbemelodie unterscheidet sich nicht von der in Deutschland. Allerdings liegen die Unterschiede bei der US-amerikanischen Telekom-Tochter, die übrigens eigentlich im Jahr 2011 an AT&T verkauft werden sollte, im Detail.

Im Allgemeinen bietet T-Mobile USA ähnliche Tarife wie AT&T. Ein normaler Vertragstarif für eine „line“ kostet bei T-Mobile 50 Dollar. Ähnlich wie bei AT& T bietet T-Mobile aber auch einen Familientarif an, bei dem mehrere Nummern bzw. Teilnehmer das Datenvolumen teilen. Aber eigentlich habe ich ja auch bei T-Mobile nach Prepaid- oder Kurzzeittarifen gesucht und diese auch gefunden. T-Mobile bietet, genauso wie AT&T, Prepaid-Tarife an. Für 40 Dollar gibt es unbegrenztes Telefonieren und Simsen und 500 MB LTE Datenvolumen. Ein weiterer Tarif für 50 Dollar bietet das gleiche wie der 40 Dollar-Tarif aber mit 1 GB an Daten im 4G-Netz. Für 60$ gibt es 3 GB, für 70$ 5 GB und für 80 Dollar ist neben dem Telefonieren und Texten auch das Surfen unlimitiert und eine HotSpot-Funktion steht zur Verfügung. Der Tarif, den ich letztendlich allerdings gebucht habe, ist nicht so einfach zu finden. Versteckt am Ende aller Tarifoptionen lauert ein unschlagbares Angebot: es enthält 5 GB Datenvolumen, 100 Freiminuten und unbegrenzte SMS und das alles für nur 30 US-Dollar (das Angebot gilt nur, wenn man seine SIM-Karte bzw. seinen Vertrag online auf t-mobile.com aktiviert). Ein Angebot das hierzulande noch undenkbar ist.

tmobile-prepaid-5gb-30dollar

Einziges Manko an allen Prepaid-Tarifen von T-Mobile: die Gesprächsminuten und SMS gelten nur für die USA. Wer wie bei AT&T auch ins Ausland texten möchte, zahlt drauf. Ein Paket für Gesprächsminuten ins Festnetz von mehr als 70 Ländern kostet zusätzliche 10 Dollar im Monat.

Neben diesen Prepaid-Verträgen bietet T-Mobile auch einen „Pay-as-you-go“-Tarif ab 3 Dollar im Monat und einen „Pay-by-the-day“-Tarif ab 2 Dollar pro Tag mit unbegrenzten SMS & Minuten und 200 MB im 2G bzw. 4G-Netz an.

tmobile-prepaid

Schlussendlich hat T-Mobile allerdings einen großen Nachteil gegenüber seinen Mitbewerbern: die Netzabdeckung ist lange nicht so gut ist wie bei AT&T, Verizon oder Sprint. So muss man letztendlich danach entscheiden, wo man sich aufhält. So lange man nur in größeren Städten und Metropolregionen bleibt, kann sich der Kauf einer SIM von T-Mobile durchaus lohnen. Sollte man aber eher in ländlichen Regionen unterwegs sein, kann es schnell passieren, dass das Smartphone plötzlich im nationalen Roaming landet. Deshalb lohnt sich vorab ein Blick in die Karte mit Informationen zur Netzabdeckung.

Die Buchung der Tarife erfolgt, nachdem man seine T-Mobile USA SIM-Karte erfolgreich aktiviert hat. Eine solche SIM-Karte kann man auch schon vorab in Deutschland bei Amazon oder auch bei USA Sims bestellen

Fazit

Letztendlich sollte man nach verschiedenen Faktoren darüber entscheiden, welcher Anbieter sich am besten eignet. Das hängt schon einmal vom Standort ab, an dem man sich in den USA die meiste Zeit aufhalten wird, denn gerade die Netzabdeckung von T-Mobile lässt teilweise sehr zu wünschen übrig, wenn man nicht gerade in einer größeren Stadt ist. Wer also viel reist oder auf dem Land ist, sollte zu AT&T greifen. Wer sich zum Beispiel nur in und um New York oder San Francisco aufhält, der kann durchaus einen T-Mobile-Tarif buchen. Wer nur sehr kurze Zeit in den USA ist, sollte sich eines der Day Packs anschauen oder vielleicht ein „international“-Paket seines Mobilfunkanbieters buchen. Auch eine SIM-Karte von einem auf das Ausland spezialisierten Anbieter wäre denkbar.

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smartnweb talk – das erste Interview: Elmastudio https://smartnweb.de/2014/11/11/smartnweb-talk-das-erste-interview-elmastudio/ https://smartnweb.de/2014/11/11/smartnweb-talk-das-erste-interview-elmastudio/#comments Tue, 11 Nov 2014 07:33:36 +0000 https://smartnweb.de/?p=7946 — weiterlesen —]]> Hier ist er endlich: unser erster Artikel der Reihe „smartnweb talk“. In dieser Artikelserie wollen wir kurze, spannende Interviews mit uns inspierierenden Menschen führen und veröffentlichen, da wir als Blogger natürlich nicht nur Schreiber, sondern besonders auch Leser und Fans von vielen anderen Blogs, Vlogs, Webseiten und vielem mehr sind. Für unseren ersten Artikel aus „smartnweb talk“ haben wir einen tollen Interview-Partner gefunden, der bei mir persönlich ganz oben auf der Liste der Inspiration in Sachen Webdesign und Blogging steht: Ellen Bauer & Manuel Esposito von Elmastudio. Ich bedanke mich ganz herzlich, dass die beiden Zeit gefunden haben, mir einige Frage zu beantworten und ihr Wissen und ihre Tipps zu teilen. Vielen Dank, Elmastudio!

Vorwort


Elmastudio-LogoWer sich in Sachen Webdesign, Webentwicklung oder WordPress auskennt, in diesem Gebiet arbeitet, Hobby-Bastler oder reger WordPress-Nutzer ist, der wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit schon einmal über die Seite www.elmastudio.de gestolpert sein. Der Blog der beiden Designer und Entwickler Ellen Bauer & Manuel Esposito aus Stuttgart ist eine der allerersten und besten Anlaufstellen, wenn es um Theme-Entwicklung und Tipps rund um das Content-Management-System WordPress, das auch unser Blog als Grundlage nutzt, geht. Dabei bieten die beiden nicht nur kostenpflichtige Themes aus ihrer eigenen Feder an, die mit 12 Euro pro Theme sehr günstig sind, sondern auch zwei äußerst erfolgreiche und beliebte kostenlose Themes, die jeder für sein(e) WordPress-Projekt(e) nutzen kann.
Was Elmastudio ausmacht? Das wundervoll schlichte Design, liebevoll ausgewählte Fonts, Funktionalität, Support und Tipps.
Ich bin schon ewig Fan von den minimalistisch gestalteten WordPress-Themes der beiden und sammele regelmäßig Inspiration auf ihrer Seite. Zudem lese ich die Blogposts gerne und habe schon hier und da praktische Tipps für meine eigenen Projekten bekommen können. Das ist das schöne am Blogging.
Glücklicherweise können Ellen und Manuel mittlerweile von ihrer Arbeit als Theme-Entwickler leben und haben somit viel Zeit, neue Ideen zu verwirklichen und ihren Fans zur Verfügung zu stellen. Ich bin sicher, wir warten alle schon sehnsüchtig auf das nächste, frische Theme von Elmastudio.
Ich habe den beiden einige Fragen gestellt und freue mich sehr nun unser erstes Interview bei „smartnweb talk“ und den idealen Partner dafür zu präsentieren.

Interview mit Elmastudio

Hallo Ellen und Manuel, vielen Dank erstmal, für diese Chance auf ein kleines Interview mit euch. Ihr seid die beiden Entwickler und Betreiber von elmastudio.de. Falls euch jemand nicht kennen sollte, könntet ihr euch kurz vorstellen?

Hallo, wir sind Ellen und Manuel, Blogger und WordPress-Theme Designer auf Elmastudio. Angefangen haben wir auf Elmastudio mit einem Webdesign/WordPress-Blog im Sommer 2009 und seit 2011 gestalten wir auch Premium WordPress-Themes. Wir haben beide Design studiert und nach dem Studium angefangen als Freelancer im Bereich Grafik- und Webdesign zu arbeiten. Durchs Bloggen sind wir dann immer tiefer in die WordPress-Thematik eingestiegen und die Idee, eigene WordPress-Themes zu gestalten und auf unserer eigenen Plattform zu verkaufen, hat sich dann nach und nach eigentlich ganz von selbst entwickelt.

elmastudio-workspace

Ihr betreibt eure Webseite elmastudio.de und die WordPress Theme-Entwicklung schon seit einer ganzen Weile und seid sehr erfolgreich damit, was auf dem großen Markt für WordPress sicher nicht einfach ist. Was sind eure Tipps für Entwickler, die auch ins WordPress​-Geschäft einsteigen möchten?

Ganz wichtig ist es unserer Ansicht nach, sich selbst treu zu bleiben und nicht unbedingt gleich jedem neuen Trend zu folgen, ohne sich Gedanken zu machen. So kann man sich auch etwas von der Masse abheben und hat außerdem noch viel mehr Spaß an der eigenen Arbeit. Natürlich ist das nicht immer ganz leicht und es ist natürlich auch wichtig up-to-date mit der Technik in der Webentwicklung und WordPress-Theme-Entwicklung zu bleiben. Aber einen persönlichen Designstil mit Wiedererkennungswert zu entwickeln, ist unserer Ansicht nach heute wichtiger als je zuvor.

Eure Themes sind ohne Ausnahme sehr schick minimalistisch gestaltet und bieten dennoch jedes Mal aufs Neue etwas Besonderes und Anderes, das eure Fans anspricht. Woher nehmt ihr die Inspiration für neue Themes? Lasst ihr euch von anderen Themes inspirieren oder gar von euren eigenen, oder kommt die Inspiration völlig abseits von Webseiten, z.B. aus Bildern, Fotografie, Reisen?

Elmastudio DesignJa, das stimmt schon, unsere Themes sind auf jeden Fall immer auch ein wenig eine Weiterentwicklung vo unserem vorherigen Theme, denn man lernt bei
jedem Theme-Design etwas Neues dazu und entwickelt sich weiter. Inspiration von außen holen wir uns eher aus dem Printbereich oder von freien Designarbeiten und künstlerischen Arbeiten. Andere WordPress-Themes und Webdesigns schauen wir uns natürlich auch an, aber da kann es leicht passieren, dass man sich zu sehr beeinflussen lässt und es einem schwer fällt, noch eigene Ideen zu entwickeln.

Ich selbst bin begeisterter Webentwickler und WordPress​-Bastler und immer auf der Suche nach Inspirationen und neuen Tricks. Dabei schaue ich häufig auf eure Seite und Themes. Welche Seiten nutzt ihr gerne als Inspiration für Ideen, Design, Theme​-Aufbau etc.? Was sind eure persönlichen Lieblings-​Websites?

Viel herzlichen Dank, das freut uns total. Wie gesagt schauen wir wenn möglich nicht zu viele andere Webdesigns zur Inspiration an, damit wir uns nicht zu sehr beeinflussen lassen. Inspirationen aus den Bereichen Typografie, Grafik- und Printlayoutbereich inspirieren uns aber auf jeden Fall sehr und wir stöbern gerne durch Buch- und Magazinläden. So kommt man auch mal vom Computer weg, was ein weiterer Vorteil ist.

Vielleicht eine schwierige oder potenziell gefährliche Frage: Aber was interessiert euch an einem Blog mehr? Die Inhalte oder das Design, oder kann man das nicht voneinander trennen, gehört einfach beides zu einem guten Blog dazu?

Inhalt und Design sollten einen Einklang bilden und sich so quasi gegenseitig fördern. Die Aufgabe eines guten Designs ist es unserer Meinung nach ganz klar, einen Inhalt möglichst optimal zu präsentieren, je nachdem wie die Kriterien dafür sind. Eine künstlerische Webseite oder ein Portfolio hat z.B. ganz andere Anforderungen als eine große internationale Nachrichtenseite und so weiter.

Außerhalb von Webdesign, welche Themen, die ihr selbst gerne auf Blogs lest und sucht, interessieren euch? Hobbies? Nachrichten? Tratsch und Klatsch?

Wir lieben Food- und Travelblogs und testen immer wieder neue Rezepte von Blogs, wie z.B. Post Punk Kitchen. Wenn man eine Reise oder einen Citytrip macht, sind Blogs auch eine geniale Inspirationsquelle, da die Inhalte dort viel aktueller und spannender sind, als in einem klassischen Reiseführer.

Eine Frage zum Geschäft: Sollte man sich als frisch gemachter Blogger darin versuchen, mit seinem Blog Geld zu verdienen und vielleicht sogar davon leben zu können, oder sollte man das auf sich zukommen lassen und so nehmen wie es kommt, ohne vorher zu große Erwartungen zu haben oder Pläne zu machen?

Das ist natürlich eine schwierige Frage, die wohl nur jeder für sich selbst beantworten kann. Unserer Meinung und auch Erfahrung nach ist es hilfreich, auch wenn man natürlich gerne Geld verdienen möchte, sich nicht aufs Geld zu fokussieren. Wenn man einfach Spaß bei der Sache hat, kommen irgendwann ganz automatisch Möglichkeiten auf einen zu, auch Geld mit der eigenen Arbeit zu verdienen. Aber wenn man nur aufs Geld achtet, leidet in den meisten Fällen die Authentizität der eigenen Arbeit daran und die Motivation weiter zu machen, lässt wahrscheinlich auch viel früher nach.

Wenn ihr einen neuen Blog starten würdet, frisch und unverblümt, was wäre das Thema dafür? Worüber würdet ihr gerne schreiben?

Derzeit wäre es wahrscheinlich einfach ein ganz persönlicher Blog oder ein Food-Blog. Aber da wir jetzt schon viel zu wenig zum Bloggen kommen, werden wir wahrscheinlich einfach bei Elmastudio mehr Artikel zum Thema Essen posten und persönlichere Artikel dort veröffentlichen.

Und als Abschluss: Werden wir Fans in Zukunft stets so viele schöne Themes von euch bekommen oder denkt ihr manchmal über eine kleine Pause nach, in der man sich mal völlig anderen Dingen widmet?

Unsere Arbeit macht uns ehrlich gesagt mehr Spaß als je zuvor, also könnt ihr euch auf jeden Fall auf viele weitere WordPress-Themes von uns freuen. Wir planen auch noch ein, zwei weitere neue Projekte im nächsten Jahr und ein Redesign von unserer Elmastudio-Webseite steht zum Jahresbeginn 2015 auch wieder an. Dennoch versuchen wir auch, etwas mehr Freizeit in unseren Alltag einzubauen und uns nicht zu überarbeiten. Es ist uns inzwischen auch sehr wichtig, die richtige Balance zwischen der Arbeit und einem gesunden Alltag mit viel Bewegung und gesunder Ernährung zu schaffen.

Quelle & Bilder: Elmastudio

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